Berlin doch nicht mehr Welthauptstadt des Servicegedankens

Eine Nachricht vom Amt: Im August 2020 hatte er es geschafft! In der Berliner Verwaltung stand endlich der „Servicegedanke im Mittelpunkt“. Das verkündete Andreas Geisel damals groß. Ab diesem Zeitpunkt war nämlich das An- und Ummelden der Wohnung – Jauchzet, frohlocket! – auch schriftlich möglich. Vorbei sollte die Zeit sein, in der fast jeder Berliner beim Um- oder Einzug eine Ordnungswidrigkeit (10 bis 30 Euro) beging, weil die neue Adresse beim Bürgeramt nicht innerhalb von zwei Wochen meldbar war.