Verbände fordern mehr Sozialwohnungen
Noch ein Problem: Jeder zweite Berliner hat ein so geringes Einkommen, dass er oder sie Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat. Doch diesen mehr als 1,5 Millionen Menschen stehen nur rund 116.000 Sozialwohnungen gegenüber. Seit Ende 2015 gingen Berlin mehr als 45.000 solcher staatlich geförderten Wohnungen verloren – weil die Sozialbindung auslief. Ein großer Politikfehler, findet das Bündnis „Soziales Wohnen“ aus Verbänden, Mieterbund, Bauwirtschaft und Caritas, und fordert: zwei Millionen Sozialwohnungen bis 2030. Das gab es schon mal. Ist gar nicht so lange her: 2007.