Gestaltung des Checkpoint Charlie unter Druck
Im Streit um die Gestaltung am Checkpoint Charlie setzt der Investor jetzt die Berliner Politik ultimativ unter Druck: Sollte es bis zum 31.12.2018 keine beurkundete Vereinbarung und keine Zustimmung des Parlaments geben, „wird Trockland sich gezwungen sehen, die Zwangsversteigerung der Grundstücke zu veranlassen“, heißt es in einem Schreiben, das Abgeordneten zuging. Das Land könne wegen der Insolvenzverwaltung dann auch kein Vorkaufsrecht ausüben: „Der Verkauf wird an den höchsten Bieter erfolgen.“ Trockland plant u.a. ein Hardrock-Hotel und die Vermietung eines Museums. Die Bauverwaltung will die Vereinbarung abschließen, die mitregierenden Grünen und die Opposition wollen sie ändern. Hinter den Kulissen versuchen unterdessen zwei alte Bekannte für den Investor Stimmung zu machen: Ex-Finanzstaatssekretärin Gabriele Thöne und der frühere SED-Bezirksbürgermeister von Treptow, Günter Polauke.