Das Abgeordnetenhaus will Müll eindämmen

Ein bisschen nach fernöstlicher Literatur sieht auf den ersten Blick die Wortkombi „Zero Waste“ aus: Aber Zero Waste ist kein Samurai oder Manga-Held, sondern der Name eines Leitbilds, an dem sich Berlin orientieren soll. Und weil es dabei um Müllvermeidung geht, spricht sich das Ganze auch „Sieroh Wäihst“ aus, oder ins Berlinische übersetzt: Mach ma hier keen‘ Dreck. Das Abgeordnetenhaus hat den Senat am Donnerstag aufgefordert, sich Strategien zur Müllvermeidung und Wiederverwertung zu überlegen. Ein Beispiel wurde in der Debatte im Hohen Haus auch genannt: 20.000 Einwegbecher fallen stündlich in Berlin an. Der Blick in die Parks zu Himmelfahrt hätte aber auch gereicht.