Zu spät dran: Kölns Oberbürgermeister hält Berlins Olympiabewerbung für aussichtslos

Thorsten Burmester, Kölns Oberbürgermeister und früherer DOSB-Chef glaubt nicht an Berlins Olympiaträume. Ein entsprechender Volksentscheid 2027 wäre bereits zu spät. Von Anke Myrrhe und Jessica Gummersbach.

Zu spät dran: Kölns Oberbürgermeister hält Berlins Olympiabewerbung für aussichtslos
Credit: dpa / Britta Pedersen

für Sie als aufmerksame Checkpoint-Konsumenten ist es keine Neuigkeit (stand hier schon vor zwei Wochen) – für den Rest des weltinteressierten Berlins schlug die Nachricht gestern ein wie ein Urknall: Der Regierende Bürgermeister unterstützt nun doch eine Expobewerbung. Freimütig sprach Kai Wegner (CDU) gestern beim IHK-Kongress „Weltmetropole Berlin“ über eine gemeinsame Bewerbung mit Brandenburg. Das hatte er zwar schon vor zwei Wochen beim internen Neujahrsempfang der IHK getan, aber da hatten die meisten wohl noch den Kopf im Silvesternebel.

Jetzt aber lief die versammelte Expo-Truppe aufgeregt durch die Gänge in der Fasanenstraße, als wäre die Welt verrückt geworden (was ja auch ein bisschen stimmt). Meint er es diesmal ernst? Oder gibt es nach einem Gespräch mit seiner Innensenatorin (Spranger, SPD: „Olympia: Ja, Expo: Nein“) wieder eine olympische Rückwärtsrolle? Sie werden es hier wie immer als Erste erfahren.

Bis dahin gilt selbstverständlich, was der Regierende sagt (und was er nicht sagt). Wie sich das gestern anhörte, welche Fläche bereits für die Expo geprüft wird und warum Wegner den gesamten IHK-Kongress durcheinanderbrachte, lesen Sie heute in der Checkpoint-Vollversion.

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