Berliner Senat will über Exit-Strategie beraten

Kommt nun der Anfang vom Ende? Kommenden Dienstag berät der Senat mit Experten eine „Exit-Strategie“ zu den Anti-Corona-Maßnahmen. 2G soll weitgehend fallen. Von Lorenz Maroldt

Berliner Senat will über Exit-Strategie beraten
In Bayerns Einzelhandel wurde 2G bereits gekippt – solche Schilder dürften bald auch in Berlin auftauchen. Foto: Peter Kneffel/dpa

Kommt endlich der Anfang vom Ende? In der vergangenen Woche noch hatte Bürgermeisterin Bettina Jarasch Zeitpläne für Öffnungsschritteunseriös“ genannt – jetzt ist es doch so weit: Am kommenden Dienstag berät der Senat mit Expertinnen und Experten über eine „Exit-Strategie“, also den Anfang vom Ende der Anti-Corona-Maßnahmen. Bereits am Wochenende darauf (18./19.2.) soll, wie von Franziska Giffey gerade angekündigt, schon mal die 2G-Beschränkung weitgehend aufgehoben werden.

Wirtschaftssenator Stephan Schwarz sagte uns dazu gestern:

Wir wollen im Senat eine kohärente Entscheidung treffen, die nicht nur für den Einzelhandel gilt – auch, wenn dieser besonders laut für eine Abschaffung der 2G-Regel getrommelt hat. Wir wollen auch den Tourismus einbeziehen, also Museen, Galerien und andere Einrichtungen.“

Hier wie dort soll auf eine reine FFP2-Masken-Pflicht umgestellt werden. Dazu nochmal Stephan Schwarz:

Solche Beschlüsse möchte ich nicht als ‚Lockerung‘ bezeichnen, sondern als pragmatische Lösung. Mein Ziel ist es, einen Weg zu finden, der den speziell in Berlin weiter dramatischen Corona-Zahlen Rechnung trägt, ohne dabei die Wirtschaft abzuwürgen. Ganz wichtig finde ich auch, dass wir kommenden Dienstag im Senat mit Expertinnen und Experten beraten wollen, wie eine Exit-Strategie aussehen könnte. Denn sobald die Infektionszahlen sinken, dürfen wir keine Zeit verlieren.“