Dass einige offenbar zwischen Werbung und Information nicht unterscheiden können, wurde bereits in der Debatte um den Paragrafen 219a im Strafgesetzbuch deutlich. Im jüngsten Akt der sozialdemokratischen Selbstzerfleischung führt dieses Unvermögen dazu, dass ein von der Berliner SPD beschlossenes Werbeverbot für die Bundeswehr an Schulen faktisch wirkungslos bleibt. „Wir haben ein Werbeverbot, kein Informationsverbot für die Bundeswehr an Schulen beschlossen“, sagte SPD-Landesvize Andreas Geisel am Dienstag. Heißt: Die Bundeswehr soll Schulen in Berlin weiter besuchen dürfen – dabei nur nicht, wie auch bisher schon, für sich werben. Viel heiße Luft um nichts.