Berlinovo vs. „hotelähnliche Vermietung“

Überhaupt Bauen und Wohnen. Macht eh nur Ärger. Nachdem im vorigen Checkpoint die Frage aufgeworfen wurde, ob die landeseigene Immobilienfirma Berlinovo nicht genau das macht, was der Senat den Berlinern weitgehend verbietet, nämlich Geld mit der zeitweisen Vermietung der eigenen Wohnungen zu machen, hat sich jetzt die zuständige Senatsverwaltung für Finanzen in die Bresche geworfen: Via Twitter verbreitete sie eine Übersicht, in der sie das Geschäftsmodell der Berlinovo (voll super) mit Airbnb (i, bäh) verglich.

Gegen den Vermittler führt die Behörde unter anderem ins Feld: „hotelähnliche Vermietung“, „oftmals obligatorische Reinigungsleistung“.  Merkwürdig nur, dass die Berlinovo beispielsweise für ein 30-Quadratmeter-Apartment (für schlanke 850 Euro im Monat) eine – obligatorische - „Endreinigung“, dazu „24-Check-in“, „Wäscheservice“ und “Fitnesscenter“ anbietet. Zumindest für den CP klingt das doch sehr nach Hotel. Aber bei SenFin ist man wohl andere Standards gewohnt.