BER-Aufsichtsrat tagt
Wir ziehen eine Großbaustelle weiter…
… und machen zur Feier der heutigen FBB-Aufsichtsratssitzung schon mal heimlich drei Türchen des Eröffnungskalenders auf:
BER I: Unsere Meldung, dass die zeitlichen Puffer aufgebraucht sind (CP v. gestern), wird nicht dementiert. Dazu sagt uns der künftige Bundesverkehrsminister Anton Hofreiter: „Die Sicherheit darf nicht dem zweifelhaften Zeitplan von Engelbert Lütke Daldrup geopfert werden. Der Geschäftsführer und die Gesellschafter sollten lieber jetzt den Eröffnungstermin 2020 begraben als ihn mühsam vor sich herzuschieben.“
BER II: Immer wieder montags nach der AR-Sitzung tagt der BER-Sonderausschuss in Brandenburg, die Termine sind fürs ganze Jahr festgelegt, wer da nicht kommt, braucht eine wirklich gute Entschuldigung. Flughafenchef LD kommt diesmal nicht, seine Begründung: Asienreise. Oha, große Sache: Peking, oder wieder Tokio? Shanghai, Bangkok, Singapur, Seoul? Nein? Doch nicht etwa Pjöngjang… ok, auch nicht: Es geht nach Ulan-Bator. Na, da geben wir dem FBB-Chef doch gleich mal ein mongolisches Sprichwort mit auf den Weg: „Der Kluge kennt viele Ausreden.“
BER III: So, und dann werfen wir schnell noch einen Blick auf die supadupa-geheime Blankoscheck-Erklärung der drei Gesellschafter (Berlin, Brb, Bund) gegenüber den Vertretern der Bürgen, gerade unterzeichnet: „Vor dem Hintergrund der gegenüber 2016 veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft erklären wir unsere grundsätzliche Bereitschaft, anteilig entsprechend unseren jeweiligen Geschäftsanteilen die Gesamtfinanzierung der erfolgreichen Inbetriebnahme auch bei Eintreten weiterer Verzögerungen oder im Fall des Eintretens von Kostenerhöhungen sicher zu stellen.“ Merke: Sicher ist sicher, besonders dann, wenn nichts sicher ist (Schönefelder Weisheit).