Müller keift gegen Regierungspartner
Über die "Opposition in der eigenen Regierung" hat der Regierende Bürgermeister nämlich geschimpft. Vor allem den Linken warf Michael Müller (SPD) vor, die Baupolitik zu blockieren. Den Grünen rieb er unter die Nase, wie Tagesspiegel-Kollege Ulrich Zawatka-Gerlach berichtet, dass ihretwegen sechs Bauvorhaben in seinem Heimatbezirk Tempelhof-Schöneberg nicht vorankommen würden. Und beiden hielt er vor, gegenüber Hausbesetzern zu verständnisvoll zu sein („ein Skandal“). Kultursenator Klaus Lederer (Linke), aber auch Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) gaben Müller Kontra, und am Ende hieß es, die Stimmung sei "wenig respektvoll" gewesen. Da ist Rot-Rot-Grün nur mit Ach und Krach über die Runden gekommen.