Dem Innensenator sind 80 Schießstandopfer zu viel
Wir bleiben noch kurz bei der Polizei, denn der Innensenator leidet offenbar an politischer Enochlophobie – eigentlich wollte er heute endlich die Betroffenen der Schießstandaffäre empfangen, doch die bekamen kurzfristig eine Absagemail, in der es heißt: „Ich habe jetzt allerdings erfahren, dass Sie planen, mit ca. 80 Personen in die Klosterstraße zu kommen.“ Geisel bietet einen neuen Termin für den 17. Januar an, aber mehr als 20 Leute will er nicht reinlassen – nur das garantiere „ein Gesprächsklima, das der Ernsthaftigkeit des Themas angemessen ist“. Über die Jahre sind mehr als 1500 Beamte mit den gesundheitsgefährdenden Stoffen regelmäßig in Berührung gekommen, gegen die frühere Vizepolizeipräsidentin Koppers (heute Generalstaatsanwältin) wird deshalb wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt durch Unterlassen ermittelt. (Q: „B.Z.“ und Tagesspiegel).