Anwälte von „Rammstein“ kündigen rechtliche Schritte an

Nichts Neues von Rammstein: Berlins peinlichste Band, vorher schon mit Nazi-Ästhetik, Gewaltfantasien und Ostalgie-Geschwurbel aufgefallen, hat sich noch immer nicht eingehend zu den vielen konkreten und schwerwiegenden Vorwürfen von jungen Frauen geäußert, die Frontmann Till Lindemann sexuelle Übergriffe im Rahmen von Partys rund um seine Konzerte vorwerfen. Von einer Entschuldigung oder auch Erklärungen aus der Musikindustrie zu den Zuständen in der Branche vernimmt man weiterhin keinen Ton.

Stattdessen kündigen Lindemanns Anwälte Schertz und Bergmann nun rechtliche Schritte an und lassen in einer Erklärung verbreiten, es sei „ausnahmslos unwahr“, dass Frauen „bei Konzerten von ‚Rammstein‘ mithilfe von K.O.-Tropfen bzw. Alkohol betäubt worden“ seien, „um unserem Mandanten zu ermöglichen, sexuelle Handlungen an ihnen vornehmen zu können“. Ob diese Erklärung auch die Partys nach den Konzerten umfasst, ließ sich am Donnerstagabend nicht mehr herausfinden. Auf den vielfachen Vorwurf, junge Frauen seien für sexuelle Handlungen gecastet oder/und dazu gedrängt worden, sowie auf den möglichen Machtmissbrauch des alten Starsängers gegenüber seinen jungen Fans geht die Erklärung nicht ein.