Giffey auf Expo-Reise in Osaka
Apropos Fliegen: Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) reist dieser Tage mal wieder für Berlin um die halbe Welt, Ziel: die Expo in Osaka. Denn während Giffey und ihre Partei noch überlegen, ob sie sich an die Spitze der Bewegung setzen (und ob sich das mit der olympischen Idee verträgt), entsteht in Berlin gerade eine schlagkräftige Kampagne mit prominenten Partnern und Unterstützerinnen aus der Stadtgesellschaft. Der Verein Global Goals reist mit 20 Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Partnerinnen nach Japan (selbst organisiert) und verbringt dort gemeinsam mit anderen Delegationen um Berlin Partner und der Wirtschaftsverwaltung und dem MotionLab Berlin am nächsten Donnerstag den „Berliner Abend“, bei dem auch Giffey dabei sein wird.
Bereits in dieser Woche hat der Verein bei einem Partner Dinner in Friedrichshain die Ziele vorgestellt: Die Expo nach Berlin holen, um Deutschland zu einem globalen Zentrum für Innovation und Transformation zu machen. Klingt gut, aber: Berlin?! Soll mit 2035 Projekten zukunftsfähig gemacht werden – mittendrin die bekanntesten Lost Places der Stadt wie ICC und Tegel. Das Prinzip ist durchaus bewährt: Über den Hebel des Expo-Turbos sollen die Projekte beschleunigt und tatsächlich umgesetzt werden – weil das feste Zieldatum 2035 eben kein langes Behördenpingpong erlaubt.
Erinnert ein wenig an die Fußball WM 2006? Hm, mal schauen, was damals so fertig wurde. Ah ja: der Hauptbahnhof – und der Tiergartentunnel.