Fachleute glauben nicht an Bondes Plüschmonster
Die 300.000 Euro teure Plüschmonsterkampagne der Verkehrsverwaltung ist nach Ansicht von Deutschlands renommiertestem Unfallforscher Siegfried Brockmann zwecklos. Das sagt der langjährige Chef der Unfallforschung der Versicherer (UdV) nicht einfach so, sondern just mit Verweis auf die Studie, mit der Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) die Kampagne für mehr Rücksicht im Straßenverkehr begründet hat. Demnach halten sich 89 Prozent der Befragten selbst für sehr rücksichtsvoll, aber nur 37 Prozent attestieren das auch anderen. Mit anderen Worten: Die allermeisten fühlen sich mangels Problembewusstseins gar nicht angesprochen. Ich habe in der bisher unveröffentlichten Studie einiges Interessante übers Befinden der Berliner Verkehrsteilnehmer gefunden.
P.S. Falls Sie die Monster in einer Anzeige in diesem CP entdecken sollten, nehmen Sie das bitte wohlwollend zur Kenntnis als Beweis für die journalistisch korrekte Trennung von Anzeigengeschäft und Redaktion.