Inés de Castro erklärt Absage an Humboldt-Sammlungen

Wir blättern kurz zurück zum 15.1.: „Die Ethnologin und Leiterin des Stuttgarter Linden-Museums Inés de Castro soll Chefin der Humboldt-Sammlungen werden.“ Damals alle so: Hurra. Jetzt blättern wir ein wenig vor zum 13.2.: „Inés de Castro wird doch nicht Sammlungsdirektorin.“ In Berlin hieß es: Sie hat nur in Stuttgart ihren Preis hochpokern wollen. Und jetzt weiter zum 28.2., zum Interview mit Inés de Castro in der „Stuttgarter Zeitung“: „Ich hätte mir für das Humboldt-Forum gewünscht, dass in dieser Struktur die Bedeutung der Museen mehr herausgestellt wird. Dafür habe ich sehr gestritten. Hier habe ich dagegen gute Unterstützung von Stadt und Land, ein gutes Team und viel Raum für eigenverantwortliches Gestalten. Das spricht für mich für Stuttgart.“ Hm, könnte es sein, dass die Umworbene in Berlin vielleicht doch nicht genug umworben wurde?