Berufsverband Deutscher Anästhesisten ruft zur Mithilfe auf
Das Robert-Koch-Institut hat die Gefährdungslage in Deutschland inzwischen als „hoch“ eingestuft und alle Krankenhäuser aufgefordert, die Zahl ihrer Intensivbetten zu verdoppeln. Der Hauptgeschäftsführer des Berufsverbands Deutscher Anästhesisten, Alexander Schleppers, hat insbesondere an „niedergelassene Kolleg*innen, Rentner* und Freiberufler“ appelliert, den Kampf gegen das Virus zu unterstützen. „Die kommenden Wochen werden unser Gesundheitssystem insbesondere im Bereich der Akut- und Intensivmedizin vor besondere Herausforderungen stellen. Auch wenn sich viele Krankenhäuser (…) seit einigen Wochen vorbereiten, kann es an der einen oder anderen Stelle auch im ärztlichen Bereich und hier konkret im Bereich der Intensivmedizin zu Engpässen kommen“, heißt es in einer Rundmail, die dem Checkpoint vorliegt. Der Berufsverband rufe daher alle Mitglieder auf, die nicht im stationären Bereich tätig oder unverzichtbar gebunden sind, sich mit den leitenden Ärzten der umliegenden Krankenhäuser in Verbindung zu setzen. „Eine frühzeitige Kontaktaufnahme und Abstimmung noch im Vorfeld eines weiter um sich greifenden Krisenmodus scheint geboten.“ Schon jetzt: danke.