Franckepark-Hirsche werden umgesiedelt
Und da wir nun schon mal in Tempelhof sind, bleiben wir doch kurz noch da: Anfang der achtziger Jahre wohnte ich eine Zeitlang am Franckepark, damals gefühlt „jottwede“, was an den elend langen Taktzeiten der Nachbusse lag und am Wildgehege – wir nannten es deshalb Tempeldorf (oder auch Tempeldoof; Kreuzberg war dagegen damals schon klasse, Neukölln noch nicht). Heute fährt die U-Bahn am Wochenende auch nachts den Te’damm runter, die Gentrifizierung kommt gleich mit - und jetzt hat auch noch der Hirsch ausgeröhrt: Haltung nicht mehr artgerecht, entschied Stadträtin Heiß von den Grünen – die Tiere werden nach Trebbin ausgewiesen (und Tempelhof ist endgültig nicht mehr das, was es mal war). (Sigrid Kneist: „Kein Platz für Hirsche“).