Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Böhning ein
Nach zwei Jahren hat die Staatsanwaltschaft still und leise das Ermittlungsverfahren gegen Björn Böhning eingestellt – der damalige Chef der Senatskanzlei (heute Staatssekretär im Arbeitsministerium) stand gemeinsam mit externen Beratern im Verdacht der Vorteilsnahme bzw. Vorteilsgewährung im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsmanagement. Angesichts der politischen Brisanz lässt die Dauer des Verfahrens darauf schließen, dass es die beteiligten Staatsanwälte nicht ganz leicht hatten. Die Ermittlungen gegen Mitarbeiter von McKinsey in derselben Sache laufen weiter.