Funkloch bei Schloss Meseberg

Frage für Brandenburg-Kenner: Durch wie viele Funklöcher musste das Bundeskabinett fahren, um von Berlin ins Schloss Meseberg in Nord-Brandenburg zu kommen, wo gestern die Digitalklausur der Bundesregierung zu Ende ging? Es waren jedenfalls genug, denn die Regierung hat beschlossen, die Funklöcher im digitalen Entwicklungsland Deutschland endlich zu schließen, mit 1,1 Milliarden Euro Steuergeld.

Gute Nachrichten also für die (mindestens!) 53 Städte und Dörfer in Brandenburg, in denen es nicht mal Handynetz gibt. Darunter, grob von oben nach unten: Groß Haßlow, Kolrep, Zechlinerhütte, Gühlen-Glienicke, Storbeck, Alt Ruppin, Karwe, Kießen, Böhmerheide, Groß Schönebeck, Tuchen-Klobbicke, Leuenberg, Wöllsickendorf-Wollenberg, Prötzel, Kunersdorf, Alt Golm, Drahendorf, Sauen, Werbig, Treuenbrietzen, Kehrigk, Grunow, Rießen, Bremsdorf, Fünfeichen, Kieselwitz, Treppeln, Lawitz, Neuzelle, Schwerzko, Bomsdorf, Henzendorf, Göhlen, Steinsdorf, Hindenberg, Werchau, Herzberg (Elster), Mahdel, Schilda, Rothstein, Theisa, Beiersdorf, Peickwitz

Es kommentiert die Tagesschau (gestern um 12.29 Uhr): „Unsere Schalte zum Anti-Funkloch-Treffen des Bundeskabinetts in Meseberg wurde leider unterbrochen. Der Grund: offenbar ein Funkloch.“