Neues Datenleck an der FU
Oops, they did it again: Schon wieder hat es an der Freien Universität ein Datenleck gegeben. Bei 289 Lehrvideos auf der Plattform „Vbrick“ konnten alle 25.000 Nutzer:innen einsehen, wer die Clips angeschaut hat – Name, E-Mail, IP-Adresse, Browser, Betriebssystem, Zeitpunkt und Dauer des Abrufs. Darüber hat die FU ihre Studierenden am 20. Januar per Mail informiert. Entdeckt wurde die Lücke schon am 29. November 2022, den Fehler hat die Uni noch am selben Tag behoben. Warum das Leck den Studis erst zwei Monate später mitgeteilt wurde, bleibt zweifelhaft: Bis Mitte Dezember habe man die Fehlerquelle untersucht, schreibt die Uni auf Anfrage – danach musste die E-Mail „inhaltlich und technisch vorbereitet und abgestimmt werden“.
Das Leck ist der zweite Datenschutzvorfall an der Uni in zwei Jahren (vom ewigen Webex-Drama mal abgesehen): Erst im Januar 2021 konnten Studis die Noten ihrer Kommiliton:innen einsehen und verändern. Auch dieser Fehler ist leider behoben.