Berliner Politik setzt auf kommende Generationen

Zu anderen Themen des Tages: Im Juni 2017 forderte das Parlament den Senat auf, „unverzüglich ein Berliner Jugendfördergesetz auf den Weg zu bringen“ – also hat die Bildungsverwaltung „ein Projekt installiert“, jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor, u.a.: „Alle Projektbeteiligten arbeiten motiviert, konstruktiv und zeitgerecht an der Umsetzung des Zeit- und Meilensteinplans.“ Dafür gibt’s vom Checkpoint ein Fleißbienchen ins Heft (resp. in die Drucksache 18/0395)

Überhaupt setzt die Berliner Politik gerade voll auf die kommenden Generationen. Unter dem Motto „Deine Stadt. Dein Leben. Dein AGH“ gibt’s auf der Webpage des Parlaments jetzt alles, was das politische Herz von Snapchat-müden Kindern, Jugendlichen und Pädagogen begehrt – z.B. „Das Demokratiespiel“, und das geht so: „Ausgangspunkt ist die Geschichte des weisen Königs Gundur, der auf dem Sterbebett seinen sechs Kindern aufträgt, das Land gemeinsam zu regieren. Die Königskinder zerstreiten sich jedoch und das Reich versinkt in Dunkelheit. In spielerischer Weise sollen die Kinder erarbeiten, wie man durch Demokratie aus einer solchen Misere ausbrechen kann.“ Spannender als jedes Ballerspiel. Checkpoint-Hinweis: Auch für Erwachsene geeignet.

Ebenfalls nett: das Rollenspiel „Ausschusssitzung nachgespielt“ – wir empfehlen ein aktuelles Beispiel aus dem Bildungsausschuss (ja, liebe Kinderlein, hier geht’s um euch), da steht heute nämlich dieses schöne Thema auf der Tagesordnung: „Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger in pädagogische Berufe in Schule und Kita – Erfahrungen und Schlussfolgerungen für die weitere Gestaltung der Rahmenbedingungen.“ Viel Spaß!

Und ein Letztes für heute von „Deine Stadt. Dein Leben. Dein AGH“ – Jugendliche fragen, der Parlamentspräsident antwortet, Zlata (14) will wissen: „Was würden Sie wählen: Schönheit, Liebe, Geld oder Intelligenz?“ Na, was meinen Sie wohl, was wählt Ralf Wieland? Bei einer kleinen Checkpoint-Umfrage in der Berliner Politik fiel die vermutete Antwort nicht ganz eindeutig aus, aber Sie liegen da sicher richtig. Es ist, na klar: die Liebe.