Aus Nußbaum wird Nussbaum

Die einen ziehen nach Brüssel, und wir ziehen weiter zum CDU-geführten Wirtschaftsministerium, wo wir auf einen alten Bekannten treffen: den einschlägig verhaltensauffälligen Fischhändler und Ex-Finanzsenator Ulrich Nußbaum, der auch an seiner neuen Wirkungsstätte nicht lange fackelt. Zwar setzte er als BMWi-Staatssekretär noch keinen Büro-Adventskranz in Brand (zur Erinnerung: So feuerte Nußbaum Berlin an), dafür entflammt er leicht den Zorn seiner Untergebenen (mehr dazu nächste Woche). Und kaum war der Studienfreund von Peter Altmaier im Amt, setzte er eine neue Schreibweise für seinen Namen durch: Auf der Ministeriums-Website und im Organigramm verwandelte er das „ß“ in ein „ss“, Motto: Raider heißt jetzt Twix, und „Nußbaum“ heißt jetzt „Nussbaum“. Das klingt international echt erhaben, weltläufig geradezu (sprechen Sie’s ruhig mal aus… Nussbaum - na?). Ansonsten aber ändert sich nix. (Mehr Insides aus dem Regierungsviertel gibt‘s in unserer erneuerten „Morgenlage“ - zur kostenlosen Ameldung geht‘s hier.)