„Unpolitisch und pubertär“: Anti-Giffey-Aktionen verärgern Berliner Linken-Landesvorsitzende

Katina Schubert nennt die Aktionen der Basis, des Jugendverbands und einiger Abgeordneter „unpolitisch und pubertär“. Der linke Hauskrach geht weiter. Von Lorenz Maroldt.

„Unpolitisch und pubertär“: Anti-Giffey-Aktionen verärgern Berliner Linken-Landesvorsitzende
Foto: Imago/Ipon

Auch bei den Linken weht ein kräftiger Wind – aber das hat andere Gründe: Teile der Basis, der Jugendverband sowie einige Abgeordnete tragen ihre Abneigung gegenüber der Regierenden Bürgermeisterin so offen zur Schau (z.B. mit einem „Franziska Giffey? Nein Danke“-Sticker, der das Bild der rassistischen Harry-Potter-Hexe Dolores Umbridge zeigt), dass der Landesvorsitzenden Katina Schubert jetzt der Kragen platzte – sie schrieb auf Twitter:

Was ihr da im Namen des Jugendverbandes betreibt, ist unpolitisch und pubertär, aber ganz sicher nicht revolutionär. Linke Politik hat persönliche Angriffe unter der Gürtellinie nicht nötig. Versucht’s mal mit nachdenken.“

Die Antworten klangen nicht gerade versöhnlich – für viele Linke ist und bleibt die Koalition mit der SPD ein Verrat am Enteignungsentscheid.