Vom Winde zerlegt: Berlins „härtester Baum“ soll recycelt werden
60 lange Jahre trotzte der Friedrichshainer Kirschbaum allen kiezinternen Widrigkeiten. Sturmtief Zeynep bedeutete sein Fall. Doch lange nicht sein Ende. Von Ann-Kathrin Hipp.
Berlins „härtester Baum“, bespuckt, besprayt, getreten, alles überstanden und schließlich durch Sturm Zeynep gefällt worden, soll a) ersetzt werden und b) bleiben. Das Holz der gut 60 Jahre alte Kirsche mit einem Stammumfang von 195 cm soll Checkpoint-Informationen zufolge voraussichtlich heute Vormittag abtransportiert, allerdings „nicht entsorgt“ werden. „Wir wollen es auf jeden Fall im Bezirk noch nutzen. Die genaue Art der Verwendung ist allerdings noch nicht klar“, heißt es aus dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg auf Anfrage. „Eine Nachpflanzung“ sei geplant. Jetzt interessiert uns natürlich: Welche Zukunft wünschen Sie sich für den Punkerbaum? Schreiben Sie uns: checkpoint@tagesspiegel.de.