Haus Liebigstraße 34 geräumt – Krawall am Abend
Im unermüdlichen Einsatz für ein lebens- und liebenswertes Berlin haben am Abend Freund*innen des queerfeministischen Projekts Liebig 34 rund um den Hackeschen Markt Läden und Autos zerdeppert (nachdem sie zu Beginn der Woche den solidarischen Berlinerinnen und Berlinern bereits per Kabelbrand die Tortur von S-Bahnfahrten ersparten). Am Morgen war das Symbol-Haus der linksautonomen Szene in Friedrichshain mit großem Aufwand geräumt worden – Checkpoint-Frühdienstbewerber Alf Frommer (z.Zt. noch Creative Director der Agentur „ressourcenmangel“) kommentierte das so: „Zu einer Wohnungsbesichtigung in Berlin kamen heute 1500 Polizisten – das ist selbst für Berliner Verhältnisse recht viel.“ Der Einsatz war offenbar anstrengend – die GdP hatte für die Kollegen einen Currywurststand an der Wache Friesenstraße aufgebaut, das Motto: „Du räumst die Liebig 34, wir sorgen für Energie“. Checkpoint-Analyse: Die Sache ist noch lange nicht gegessen.