Bewölktes und windiges Wochenende mit geringer Regenwahrscheinlichkeit bei maximal 13°C

„Vertraut den Gastronomen“ – Berliner Sternewirt appelliert an den SenatKrawalle am Abend nach der Räumung von „Liebig 34“CDU empört über Unterstützerbrief für Müller aus der Wissenschaft

den ganzen Sommer über feierte tout Berlin (oder was sich dafür hält) Nacht für Nacht eine große Corona-Party – Open Air natürlich, die Clubs waren ja zu. Jetzt, da es draußen kalt wird und die Leute sich nachts nicht mal für Freibier in den Nieselregen stellen würden, kündigt Regiermeister Müller an, die Parks besser zu kontrollieren (damit schaffte er es gestern Abend sogar in die Tagesthemen) – und zugleich verhängt Berlin vom heutigen Tag an eine Sperrzeit zwischen 23 und 6 Uhr (kein Alk-Verkauf, Bars und Restaurants dicht). Dit is Berlin. Dazu auch unser heutiges Checkpoint-Quiz: Was machen die Leute in der genannten Zeit wohl stattdessen?

a) Sie verbarrikadierensich Punkt 23 Uhr mit einem Becher Gesundheitstee vor Ihrem nagelneuen Antiviren-Filter und blättern bis zur Späti-Öffnung am frühen Morgen verzückt im Koalitionsvertrag.

b) Sie schicken Punkt 23 Uhr eine „Nachti!“-Nachricht an ihre Follower, rezitieren ein Gedicht von Merkel („In Deutschlands schwerster Stund’ / wasch ich mir den Mund“) und gehen glücklich desinfiziert ins Bett (natürlich alleine).

c) Sie setzen sich Punkt 23 Uhr schweigend vor ihren mit Bier gefüllten Kühlschrank, schauen sich bei Youtube Müller-Videos an (ohne Ton) und zählen streng selbstisoliert im Sekundentakt bis 25.200 (Mathe mit dem Checkpoint: macht 7 h)

Na? Ok, das war leicht: Die Lösung lautet natürlich d).

Und warum das so ist, erklärt uns hier jetzt Billy Wagner, Inhaber und Sommelier des Sternerestaurants „Nobelhart & Schmutzig“ per Insta-Story (gekürzte Abschrift):

Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister, lieber Herr Müller,
sehr geehrte Senatsmitglieder, ich würde grundsätzlich in Frage stellen, dass ein Alkoholverbot und eine Sperrstunde ihren Sinn und Zweck wirklich erfüllen.

Natürlich senkt Alkohol die Hemmschwelle und macht uns alle etwas kuscheliger.

Telegramm

CDU I: Kai Wegner hat sich an die Exklusiv-Voraussage im Checkpoint vom 8.10. gehalten und gestern seine Kandidatur für das Amt des Regierenden Bürgermeisters erklärt – seine Autobiographie (veröffentlicht als Presseerklärung): „Ich atme, lebe, liebe Berlin.“ 61 % der befragten Berliner:innen sagen: Diesen Mann kennen wir nicht. Sicher alles Zugezogene.

CDU II: Der Unterstützerbrief prominenter Wissenschaftsmanager für Michael Müllers Bundestagskandidatur hat in der CDU-Fraktion eine chemische Reaktion ausgelöst und seltene oppositionelle Energien freigesetzt: „Es mutet seltsam an, wenn die führenden Köpfe der Berliner Exzellenz-Universitäten Partei ergreifen ausgerechnet für ihren Dienstherren und obersten Fachaufseher, Wissenschaftssenator Müller“, teilten die Abgeordneten Adrian Grasse und Hans-Christian Hausmann mit, und weiter: „Wir halten den offenen Unterstützungsbrief von ihnen für unangemessen. Berlins Forschungs- und Wissenschaftslandschaft darf nicht als Bühne für parteipolitische Spielchen missbraucht werden.“ Aber was ist Wissenschaft ohne Experimente wert?

CDU III: Die Reinickendorfer CDU hat sich zur Fortsetzung der Vorstadt-Serie „Häuschen of Cards“ entschieden – gestern wurde eine neue Folge gedreht: Bürgermeister-Kandidat Prof. Dr. Michael Wegner präsentierte bei seiner Vorstellungsrede am Abend stolz Autogramme rumänischer Universitätsleiter (gerahmt), die Professorentitel mit Vorliebe an deutsche Sammler verkaufen. „Diese Urkunden kann jeder sehen, der eine Berechtigung dazu hat. Der Tagesspiegel gehört nicht dazu“, dozierte der frühere Stadtrat, der mit seinen 62 Jahren nur noch ein Dienstjährchen als Bürgermeister für eine auskömmliche Vollpension braucht. Eine Urkunde über Tätigkeiten für die Hochschule in den vergangenen Semestern legte Wegner nicht vor – die aber ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn der Titel geführt wird. Die an der rumänischen Uni für Internationales zuständige Vizepräsidentin Corina Amelia Georgescu versuchte für uns herauszufinden, seit wann Wegner Honorarprofessor ihrer Hochschule ist und welche wissenschaftlichen, beruflichen oder sonstigen Leistungen er als „Profesor de onoare“ erbracht hat – hier ihre Antwort: „Ich konnte Herrn Michael Wegner nicht in den Aufzeichnungen finden, die uns für die vergangenen zehn Jahre zur Verfügung stehen.“

Die Polizei fahndet jetzt per Mail in den eigenen Reihen nach der Chatgruppe, die sich an rassistischen und homophoben Sprüchen delektierte – um 14.15 versandte das LKA gestern einen Aufruf (liegt dem Checkpoint vor): Alle Polizeiangehörige, „die zur Aufklärung dieses Sachverhalts beitragen können“, wurden gebeten, sich mit dem Fachkommissariat des LKA 53 in Verbindung zu setzen. Das Ziel: „belastende als auch entlastende Beweiserhebungen durchzuführen, um den untragbaren Generalverdachtgegen die Gesamtheit der Berliner Polizei schnellstmöglich ausräumen zu können.“

Frage an Berlinkenner – der Angehörige welcher Berufsgruppe sagte gestern folgendes: „Heute ist der beste Tag dieses beschissenen Jahres“? Na klar – es war ein Taxifahrer am Bahnhof Zoo, der den Streik der BVG wie eine Art vorgezogenes Silvester erlebte.

Zur heutigen Lektion „Mathe mit dem Checkpoint“: Die Corona-Behandlung von Donald Trump hat seinen Angaben zufolge den Staat 100.000 Dollar gekostet (CP von gestern), die Steuererklärung von Donald Trump (1 Jahr) hat ihn nach Angaben der „New York Times“ 750 Dollar gekostet. Unsere Frage: Wie alt muss Trump noch werden, um mit seinen Steuern die Klinik-Rechnung zu begleichen? Richtig: Von jetzt an mindestens 133,33 Jahre – da kommen allerdings noch die Kosten fürs Klonen dazu.

Super Gespräch mit Campino über Fußball, Familie und Fun während der Corona-Zeit (Interview am Montag im Tagesspiegel) – Anlass war die Veröffentlichung seines Buchs „Hope Street“. Berührend sind die Passagen über seine Eltern. Im Interview erzählt der Tote-Hosen-Sänger u.a. davon, wie sein konservativer Vater (aktives CDU-Mitglied, Richter, Presbyter) zum ersten Mal ein Konzert seines Sohnes besuchte (darüber steht nichts im Buch):

Mitte der achtziger Jahre ist er zum ersten Mal zu einem Auftritt gekommen. Das war in der Uni-Mensa in Düsseldorf, eine ganz, ganz wilde Nacht, die Deckenbeleuchtungen sind abgeschlagen worden, die Klos wurden demoliert, in den Zeitungen war von einem Skandalkonzert die Rede. Aber er war begeistert und fand das lebensfroh und konstruktiv. Es war irre. Danach kam er zu allen Konzerten in 200 Kilometern Umkreis von Düsseldorf. Er saß dann da am Bühnenrand auf dem Klappstuhl und lächelte mich an.“

Viel Resonanz haben wir bekommen auf das Gespräch von Robert Ide mit Frank Zander, dessen traditionelles Weihnachtsessen für Obdachlose in diesem Jahr zum ersten Mal ausfällt (CP von gestern). Stattdessen organisiert der Künstler jetzt Food-Trucks, die das Essen zu den Menschen auf die Straße bringen. „Wenn es hart auf hart kommt, halten die Berliner zusammen“ sagt Zander und bittet um Unterstützung. Wenn Sie helfen wollen, so viele Essenswagen wie möglich loszuschicken, können Sie das hier unter diesem Link auf der Spendenseite tun.

Panne für Pankow am Prater-Garten: Das Landgericht untersagte dem Bezirk auf Antrag der Pächterin Dagmar Hillig den geplanten Umbau (AZ 56 O 82/20) – der Bezirk wollte für eine Neugestaltung auf den Stand der fünfziger Jahre Mittel aus dem Denkmalschutzprogramm erhalten und Berlins ältesten Biergarten für mindestens ein Jahr schließen.

Der Bröltaler SC hat mehr Mut und Rückgrat als die BVV Friedrichshain-Kreuzberg“ sagt Michael Heihsel von der FDP-Fraktion. Und wie kommt er darauf? Na, er hat ins „Fußball-Portal“ geschaut und das hier gefunden: „Bröltaler SC trennt sich von Florian Schmidt“.

Vor genau einem Monat ist Team Checkpoint zum MDR nach Leipzig aufgebrochen, wir waren zu Filmaufnahmen eingeladen für die „Next Digitalkonferenz“ – unser schönes Norderney-Bewerbungsvideo hatten wir dafür auch nochmal ausgepackt. Die ganze Präsentation ist hier zu sehen.

Thomas Wochnik

Wochniks Wochenende

Die besten Berlin-Tipps für drinnen, draußen und drumherum.

48h Berlin

Samstagmorgen – Wer ganz genau wissen möchte, wo das Gemüse herkommt, das auf seinem Teller landet, ziehe festes Schuhwerk an und begebe sich nach Dahlem. Frische Luft am Morgen und beherztes Zupacken auf dem Acker der Stiftung Domäne Dahlem (Königin-Luise-Straße 49, Dahlem) ergeben nicht nur einen munteren Geist, sondern einen Vorrat an Kürbissen der Sorten „Red Kuri“, „Red Hokkaido“, „Red Solor“, „Waltham“ und „Nutterbutter“. Irgendwie hat sich auch die Speisekartoffel „Linda“ unter die Kürbisköpfe gemischt. Wem das der Selbstbedienung zu viel erscheint, findet hier auch Marktstände mit vorgeernteter Bio-Ware. Ob als Süppchen, Taco-Füllung oder Halloween-Spukgespenst, das Anwendungsportfolio des Kürbisses ist breit gefächert. Dass Kürbisse außerdem gut klingen können, beweisen seit jeher die Inder: Klangkörper der Sitar bestehen traditionell aus ein oder zwei getrockneten Kürbissen. Achten Sie auf Abstände zu ihren Nachbarn – mit den nächtlichen Sperrzeiten sollen Superspreader ihre Superspreader-Aktivitäten jetzt vermehrt in den Tag hinein verlegt haben. Um die Verbreitung von Aerosolen durch Sprache zu begrenzen, kursiert zurzeit diese unterhaltsame Anleitung.

Samstagmittag – Wer das alles zu stressig findet, bestelle sich seinen Kürbis einfach im schmackhaften Tacogewandt. Der vermeintlich einfache Maisfladen kann – mit der entsprechenden Füllung – mächtig was her machen. Die vermutlich größte Taco-Auswahl in Berlin hat Genuss-Kollege Felix Denk im Tacoriño in der Knesebeckstraße 18-19 ausgemacht. Neben gegrilltem Steak und geschmortem Hühnchen kommen hier auch marinierter Blumenkohl oder Bacalao im Bierteig mit Chili-Mayo zwischen die hausgemachten Tortillas aus Bio-Maismehl. Geöffnet ist Mo - Do 17-22 Uhr, Fr - So 15-22 Uhr, alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen.

Samstagabend – Derart gestärkt fiebert man am Abend schon der… nun ja, Sperrstunde entgegen. Da der Tag mit ihr zur Nacht wird, bietet der Samstagabend Gelegenheit zum Nachdenken über das Geschehen (und Nicht-Geschehen), so ähnlich hat das schon Hegel formuliert. Ob zu Hause, beim Spaziergang oder Sport, von jedem Smartphone aus kann man in den Podcast „Politics of the Dance Floor des HKW hinein hören, dessen aktuelle Ausgabe sich um das Thema Nachhaltigkeit in der Clubkultur dreht und Fragen zu Greenwashing und Umweltgerechtigkeit, Diskriminierung und Inklusion, Marginalisierung und Solidarität streift.

Sonntagmorgen – Der heutige Apfel fällt nicht weit vom gestrigen Kürbisgemüse: Mit einem um das beste Obst der Welt konzipierten Programm feiert das Schloss Britz (Alt-Britz 73, Neukölln) die Kulturgeschichte des Apfels mit apfeligen Bühnenshows, Äpfeln in Märchen und Akrobatikeinlagen, Äpfel halten schließlich auch fit. Das Programm finden Sie auf der Homepage, der Eintritt für einen der Slots von 10 bis 14.30 Uhr oder 14.30 bis 19 Uhr beträgt 6 Euro, 3 ermäßigt.

Sonntagmittag – Während die Fachwelt seit geraumer Zeit debattiert, ob ein umfallender Baum ein Geräusch macht, wenn keiner da ist, der es hört, gehen die Schüler:innen des Hermann-Ehlers-Gymnasiums einfach hin. Allerdings gehen sie, um den pflanzlichen Schwerpunkt dieses Wochenendes nicht überzustrapazieren, statt in den Wald, in die Stadt, wo neben Geräuschen auch eine Menge Sprache stattfindet, die Geschichten erzählt, die wiederum etwas über die Mediatisierung urbaner Lebenswelten aussagen. Die Funde dieser Erkundung sind in Soundcollagen eingeflossen, die das Märkische Museum (Am Köllnischen Park 5, Mitte) in einer Art Piratensender-Ausstellung zeigt. 10 bis 18 Uhr, der Eintritt ist auch am heutigen, letzten Tag der Show frei.

Sonntagabend schien die Sonne, da sie keine Wahl hatte, nicht auf Berlin. So ähnlich hat Samuel Beckett einmal einen Roman begonnen. Heute Abend erklingen seine Texte neben Schönbergs Komposition Pierrot Lunaire in der Komischen Oper, die passenderweise einen engen Bezug zu Nacht und Mond aufweist. Mit etwas Glück bekommt man noch Restkarten. Da die Dunkelheit außerdem die perfekte Leinwand für Lichtspiele bietet (und für alle, die keine Restkarten für die Oper bekommen haben), bietet sich der Besuch der Taborkirche (Taborstraße 17, Kreuzberg) an, und das nicht nur weil Sonntag ist. „Die Sphäre“ nennt sich die dort gezeigte Licht und Klanginstallation, was nach einer runden Sache klingt, womit der Kreis zu Kürbis, Apfel, Sonne und Mond geschlossen wäre. Geöffnet bis 0 Uhr, sollte man vielleicht nicht bis nach 23 Uhr warten, wenn die Kirche der einzige Kreuzberger Veranstaltungsort ist, der am absoluten Wochenendeende noch geöffnet hat. Eintritt 5 Euro.

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt

Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland. 

„Der Herbst, welkes Laub bringt er, traurige lyrische Ergüsse und eine Menge Schatten. Schatten? Ja klar, allerorten kreisen Kraniche und Störche überm Land, dass man kaum noch was vom grauen Himmel hat. Soll mir aber recht sein. Unter Flugtieren bin ich zurecht für meine Bodenständigkeit bekannt, will mich hier nicht auslassen. Und der Schatten den die Flieger werfen, kommt bodennahen Schleichern zugute, die ungern mit Vögeln zu tun haben. Erst neulich sah ich eine Blindschleiche am Herrensee (S-Bhf Hegermühle) – die zeugt von intakter Natur. Der Spaziergang um das Wasser hat etwas Verwunschenes, die Tatsache, dass man den See selbst kaum richtig sieht, weckt Sehnsüchte. Und ruhig ist es hier. Wer wieder Menschen begegnen will, gehe nordwärts nach Strausberg, wo nach der etwa dreiviertelstündigen Runde ein Essen in der Amiceria (Fichteplatz 1) Wohlgefühl verheißt. Im Flugplatzmuseum kann man wieder übers Fliegen nachdenken, Vögel werden zwangsläufig auch hier zu sehen sein. Ich dagegen gehe wieder in den Wald, betrachte welkendes Laub im Vogelscharschatten. Wie ich es gerne tue, wenn ich meine traurige Lyrik verfasse.“

Lese­empfehlungen

Dem Phänomen Friedrichshain-Kreuzberg, weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt als Berliner Rebellenbezirk, hat sich CP-Kollege Julius Betschka angenomen. Seine These: Der Bezirk kämpft vor allem mit sich selbst und seiner Zerrissenheit. Und weist damit auf die gesamtgesellschaftliche Zerrissenheit über sich hinaus. (Abo)

Apropos Zerrissenheit: Auch in der Weimarer Republik, zumal ab der Weltwirtschaftskrise 1929, war Harmonie ein rares Gut. Die ARD-Serie Babylon Berlin hat sich an die damilge Stimmung bereits über zwei Staffeln ziemlich erfogreich angenähert, die dritte kommt ab Sonntag auf die Bildschirme und parallel auch in die ARD-Mediathek.

Wochen­rätsel

Laut Washington Post wurde Berlin durch die lange Nicht-Eröffnung des BER 

a) „a failed state“
b) „a green oasis“
c) „a laughing stock“

Schicken Sie uns die richtige Lösung und gewinnen Sie einen Checkpott.

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Encore

Danke TXL“ heißt eine neue Website der Flughafengesellschaft zum Abschied von Tegel mit vielen Geschichten, Fotos und einem Gästebuch (hier zu sehen) – und auch die Besucherterrasse ist seit dem 3.10. nochmal geöffnet (bis 7.11., Tickets müssen über die Website vorbestellt werden). Unsere Erinnerungen an Tegel finden Sie übrigens heute auf den Seiten „Mehr Berlin“ im Tagesspiegel. Nur ein Gerücht ist es dagegen, was sich TXL-Mitarbeiter am Flughafen erzählen, und das geht so: Der BER wird am 31.10. nur deshalb eröffnet, um Tegel endgültig schließen zu können. Nach wenigen Tagen soll dann dort am BER der Betrieb aus Kostengründen wieder eingestellt und der gesamte Flugverkehr über Schönefeld Alt abgewickelt werden – bis auf Weiteres. Echt abgehobene Geschichte… oder?

Ich wünsche Ihnen jedenfalls einen guten Start ins Wochenende (und dass Sie nicht allzu traurig sind wegen der verkorksten Herbstferien). Montagfrüh testet Anke Myrrhe hier wieder für Sie die Redaktionsschlussgrenzen aus – bis dahin,

Lorenz Maroldt