Es tropft: Schepperndes Blech geht an die „Diese e.G.“
Was zu vergeben bleibt? Schepperndes Berliner Blech. Einwandfrei qualifiziert hat sich das Bezirksamt Spandau, das keine Anstalten macht, ein Kladower Bootswrack aus den Wassern der Havel zu hieven. Seit Frühjahr 2020 dümpelt die „Yellow Submarine“ unfreiwillig namensgerecht am Rande der Schilf-Schutzzone (André Görke hat Geschichte hier aufgeschrieben). Den Negativ-Titel (für Miet-Elend) holt jedoch Berlins Pannengenossenschaft „Diese e.G.“, denn: Bei den Bewohnern tropft’s. „Durchdringendes Regenwasser in allen Zimmern“ beklagten die Mieter bei einer Versammlung im November, wie jetzt bekannt wurde. Eine „Katastrophe mit Ankündigung“: Die Diese hatte sich beim Dachausbau gegen ein Behelfsdach und für billigere Dichtungsmatten entschieden (die dem Herbstregen nicht standhielten). Mittlerweile konnten die betroffenen Mieter in andere Wohnungen umgesetzt werden, durchnässte Räume renoviert die e.G. – Blech gibt’s trotzdem.