Wo lassen sich Politiker jetzt die Haare schneiden?
Apropos ungeschoren: Einer haarigen Angelegenheit ist der Chefkolumnist der „B.Z.“ auf der Spur – Gunnar „Schuppe“ Schupelius (der nach eigenen veröffentlichten Angaben den Checkpoint ausdruckt, um ihn in seiner ganzen Schönheit haptisch erfassen zu können) verschickte schnittige Fragen an die Senatsmitglieder, z.B. auch an Wirtschaftssenatorin Ramona Pop:
„Sachverhalt: Immer mehr Leser fragen uns, wo man sich die Haare schneiden lassen soll und weshalb die Politiker immer noch über korrekte Frisuren verfügen, obwohl die Friseure seit einem Monat nicht mehr arbeiten dürfen.
Fragen:
+ Was rät die Wirtschaftssenatorin den Menschen: Wie sollen sie sich jetzt die Haare schneiden?
+ Wann hat sich die Wirtschaftssenatorin zuletzt die Haare schneiden lassen?
+ Wo hat sich die Wirtschaftssenatorin zuletzt die Haare schneiden lassen?“
Pop antwortete der „B.Z.“ wie einst Christian Drosten der „Bild“, und zwar in einem Satz: „Ich habe Besseres zu tun.“
Spontane Reaktion in der Tagesspiegel-Checkpoint-Redaktion: „Typisch Mann. Fast jede Frau hätte zuerst nach dem Färben gefragt.“