Bye-Bye free WiFi

An einer Übergangslösung für das Projekt werde gearbeitet, sendete die Senatskanzlei. Doch das beauftragte Unternehmen klingt wie ein Witz. Von Nina Breher.

Bye-Bye free WiFi

Nicht nur die Sitzbezüge werden den Berliner*innen fast unter dem Gesäß weggerissen. An einigen Plätzen der Stadt könnte es beim Umsonst-WLAN demnächst „zu einer vorübergehenden Serviceunterbrechung an bestehenden Standorten kommen“, um es mit den Worten der Verwaltung zu sagen. Das „Free WiFi Berlin“-Projekt wird 2022 erst einmal nicht weitergeführt – trotz „hoher Akzeptanz und Resonanz in der Bevölkerung“, heißt es von der Senatskanzlei. Schuld ist natürlich Corona: „Wie bei vielen Vorhaben“ sei es „bei den weiteren Prüfungen und der Vorbereitung der (…) Ausschreibungen“ zu Verzögerungen wegen „der Corona-Pandemie“ gekommen. Aber keine Sorge: „an einer Übergangslösung (…) wird derzeit gearbeitet“. Das ITDZ soll das Projekt übernehmen (ja, das ITDZ, das zuletzt Tausende Justiz-Rechner wegen eines schnöden IT-Updates lahmlegte). Hier läuft mal wieder alles nach Berliner Drehbuch.