Filmprojekt bewahrt Holocaust-Überlebende und ihre Geschichten

Es gibt heute noch einen bedrückend aktuellen Jahrestag: Vor 76 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz. In vielen Ländern wird heute der Opfer des Holocaust gedacht; der Bundestag kommt zu einem Staatsakt zusammen. Immer dringlicher wird die Frage, wie die Erinnerung sich am besten bewahren lässt, wenn die Zeitzeugen nicht mehr leben. Das ZDF hat über ein beeindruckendes Projekt berichtet, das Überlebende mit ihren Geschichten für die Nachwelt bewahrt – mit 3D-Technik aus den Babelsberger Filmstudios. So können beispielsweise Zeitzeugen auch künftige Generationen durch Gedenkstätten führen. Wie bitter nötig es ist, die Erinnerung zu pflegen, zeigt ein gestern veröffentlichtes Foto des Stolperstein-Projekts aus Rheinsberg in Brandenburg: Ein weithin sichtbares Hakenkreuz, mit blauer Farbe über vier jener glänzenden Steine geschmiert, die an Menschen erinnern, die unter diesem Hakenkreuz ermordet wurden.