Wann kommt die Sparliste für 2025? Berliner Senat verschiebt die Deadline um zwei Wochen
Eigentlich sollten die Senatsverwaltungen bis zum 17. Juli Vorschläge erarbeiten, um jeweils zehn Prozent der Gelder zu streichen. Der Termin wurde nun auf den 31. Juli verlegt. Von Daniel Böldt.
Eine richtige Sommerpause wird es zumindest für die Haushälter der Fraktionen und in den Senatsverwaltungen nicht geben. Zu sehr drückt der Sparschuh in diesem und vor allem im nächsten Jahr. Eine erste Deadline musste die schwarz-rote Koalition bereits nach hinten verschieben. Die Senatsverwaltungen sollten ursprünglich bis zum 17. Juli Vorschläge erarbeiten, wo sie jeweils zehn Prozent in ihrem Haus im kommenden Jahr streichen könnten. Nach Checkpoint-Informationen wurde der Termin nun auf 31. Juli verlegt.
Klar ist allen Verantwortlichen mittlerweile, dass es nur mit dem kleinen Besteck nicht gehen wird. Auch das ein oder andere Großprojekt wird dran glauben müssen. Ein Beispiel, was aktuell häufig kursiert, ist der Verzicht auf die Sanierung der Komischen Oper, für die in den kommenden Jahren rund 500 Millionen Euro vorgesehen sind. Entschieden ist noch nichts. Dennoch werden dieses und andere „Beispiele“ für Unruhe sorgen in den kommenden Wochen.