Tempelhofer Feld Reaktionen
Männer, die auf Macher machen: Aus unerfindlichen Gründen ging es, wie berichtet, bei der Debatte der vier umfragestärksten Kanzlerkandidat:innen am Sonntag auch um das Tempelhofer Feld. CDU-Chef Merz verkündete, das Feld müsse notfalls „auch gegen den erklärten Willen der Nachbarschaft“ randbebaut werden. SPD-Scholz: ganz seiner Meinung. Und die Berliner?
Lehnen wildgewordene Bundes-Basta-Politik dankend ab. Sowohl CDU-Regierender Kai Wegner als auch SPD-Bürgermeisterin Franziska Giffey sind zwar grundsätzlich für eine Randbebauung, sagten sie dem Kollegen Christian Latz – aber nicht par ordre du Pascha. „Ich bin davon überzeugt, dass es für eine klare Konzeption auch eine breite Mehrheit in Berlin geben wird“, sagt Wegner – der darüber am liebsten parallel zur Abgeordnetenhauswahl 2026 abstimmen lassen würde.
+ Friedrich Merz’ Forderung ist eine Nebelkerze, kommentiert der Kollege Christian Latz. Und das nicht nur, weil er in Berlin nichts zu sagen haben wird.