Berlin-Brandenburger Parlamentssitzung mit Parteienstreit und Personallücken
26 Jahre nach der gescheiterten Länderfusion von Berlin und Brandenburg tagten gestern Abgeordnete beider Parlamente gemeinsam in Potsdam. Der Start dieser auf Dauer angelegten „Parlamentarischen Konferenz“ war ungefähr so wie die Verbindungen zwischen Berlin und dem Umland: Man kam irgendwie durch, aber mit Gerumpel und Verspätung, wie mein Kollege Christian Latz berichtet. Außerdem ist zu hören, dass die Brandenburger nicht nur über zeitraubendes Vor-Ort-Gezänk zwischen mehreren Berliner Parteien irritiert waren, sondern auch übers entsandte Personal: Weder von der SPD noch von den Grünen seien Fraktionsvorsitzende oder Parlamentarische Geschäftsführer von der Spree an die Havel gereist. Dabei wäre der Weg aus der Berliner City denkbar leicht zu finden: Immer den Bach runter und in Spandau links.