Kriminalstatistik – was für Verschwörungstheoretiker
die gestern vorgestellte „Kriminalstatistik“ ist eigentlich eine Polizeistatistik, also eher Tätigkeitsbericht als Täterbericht: Was nicht auffliegt oder angezeigt wird, kommt da nicht vor. „Wo Licht ist, ist auch Schatten“, bilanzierte Innensenator Andreas Geisel messerscharf – was aber eben auch bedeutet: Die im Dunkeln sieht man nicht (alle Details gibt’s hier). Soweit zur Philosophie. Den besten Beitrag zur Kriminalpsychologie lieferte dagegen gestern Karen Douglas von der University of Kent: „Verschwörungstheorien verführen zur Kleinkriminalität“, lautet das Ergebnis ihrer Studie – als Beispiel nennt die Wissenschaftlerin „das Stehlen von Einkaufswagen in Supermärkten“. Na, wenn das mal nicht eine Verschwörungstheorie ist ...