Wem gehört Berlin: Kein Platz für die Mittelschicht in der City West

Hilde Knefs „Ich hab‘ so Heimweh nach dem Kursfürstendamm“ wird für immer mehr Berliner zur bitteren Realität. Denn die Mittelschicht wird aus der City West vertrieben – sagt zumindest Oliver Schruoffeneger, der grüne Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf. Es fehle an bezahlbaren Wohnungen für diese Einkommensgruppe, schreibt er in einem Beitrag für den Tagesspiegel. „Die City West rutscht in eine mietenpolitische Katastrophe“. Wegen der enorm gestiegenen Bodenpreise könne niemand mehr kostengünstige Wohnungen bauen. Eine Zahl dazu hat er auch parat: Von den fast 7000 Sozialwohnungen, die seit 2014 in Berlin errichtet wurden, entstanden in der City West – genau 24. Außerdem gebe es verdächtig häufige Verkäufe von Eigentumswohnungen. „Spekulation und Geldwäsche sind hier die treibenden Kräfte“, klagt Schruoffeneger an. „Wem gehört Berlin“, fragt der Tagesspiegel deshalb auch im Rahmen seines gleichnamigen Rechercheprojekts – alle Infos finden Sie unter diesem Link.