SPD gewinnt mehr Mitglieder als Wähler
Wenn sich der Trend der vergangenen Tage fortsetzt, hat die SPD zu Ostern mehr Mitglieder als Wähler im Nest: Bei Forsa kommt die Halbe-Halbe Regierungspartei bundesweit auf nur noch 17 Prozent, aber seit Sonntag gingen bereits 1800 Aufnahmeanträge ein – ob die aus Begeisterung über die Rede von Martin Schulz gestellt wurden („Wir haben nicht genug nicht erreicht, um nicht in Koalitionsverhandlungen zu gehen“) oder auf das Konto der Juso-Kurzzeit-Eintrittskampagne gehen („Einen Zehner gegen die Groko“), blieb offen. Deutlich wurde aber Karl Lauterbach – der Abgeordnete nannte die Aktion der eigenen Nachwuchsleute „einfach nur dämlich“. Eine realistischere Einschätzung der ewigen Jugend und ihrer ebenso ewigen Gegner finden Sie im „Tweet des Tages“.