Ist Berlin für Steffen Krach nur eine Flucht?
Ebenfalls erst im Frühjahr 2026 will sich SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach von seinen Amtsgeschäften in Hannover zurückziehen. Ab Mitte März will er sich nach Checkpoint-Informationen beurlauben lassen und voll in den Berliner Wahlkampf einsteigen. Klar ist auch: Ein Rückfahrtticket nach Hannover gibt es nicht. Ab November 2026 übernimmt sein Nachfolger. Unterstützen wird ihn in Berlin auch der frühere Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). „Es freut mich, dass Klaus zugesagt hat, mich im Wahlkampf zu unterstützen“, sagte Krach dem Tagesspiegel. „Wir beginnen schon bald – los geht es bei einem gemeinsamen Abend im SchwuZ, wo ich mich unseren Mitgliedern vorstelle.“ Der Auftritt von Krach und Wowereit ist für den Abend des 9. September geplant.
Dabei könnte die Kandidatur in Berlin für Krach eher Flucht als erste Wahl gewesen sein. In der niedersächsischen SPD erzählt mancher, dass Krach eigentlich Wirtschaftsminister in Hannover werden wollte – und scheiterte. Geht es mangels Karriere-Optionen nun also für ihn nach Berlin? Die ganzen Hintergründe von Tagesspiegel-Kollege Daniel Friedrich Sturm lesen Sie hier.
Dazu läuft unser heutiger Song für die Checkpoint-Sommerplaylist: „Was wird aus Hannover“ von Thees Uhlmann.