Ex-Kulturstaatssekretär Tim Renner schickt „Grüße aus Chengdu (China), wo man auch im Urlaub Lust auf eine neue ZLB bekommt“.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Als Lösung für die Verkehrsprobleme am Treptower Park durch die A100-Verlängerung hoffen Senat und Bund vor allem auf ein Ende der Bauarbeiten am Nadelöhr Elsenbrücke. Nur was, wenn sich auch die verzögern? Dafür gibt es nach Checkpoint-Informationen Anzeichen von der Baustelle. So hätte eine Baufirma im Auftrag der Telekom eigentlich schon vor sechs Wochen damit beginnen müssen, die Abhängung für die Leitungen unter dem neuen westlichen Brückenteil zu montieren, berichtet ein Insider. Starten sollen die Arbeiten jetzt erst am Montag. Dabei steht schon der Kran an der Baustelle bereit, der die Brückenstücke einsetzen soll – und nun warten muss.
Welche Auswirkungen die Verzögerungen am Bau für die Fertigstellung des westlichen Brückenteils haben und ob die Eröffnung Ende Dezember noch zu halten ist, konnte die Verkehrsverwaltung am Donnerstag zunächst nicht beantworten. Dafür lieferte sie den Zeitplan für den Ersatzneubau der Elsenbrücke. Sobald die westliche Brücke über die Spree fertig ist, gibt es für Autofahrer wieder „bis zu drei Fahrstreifen“ je Richtung – allerdings nur temporär. Denn sobald dort alles fertig ist, beginnt der Rückbau der Behelfsbrücke, um auch den östlichen Brückenteil errichten zu können. Einen genauen Termin gibt es noch nicht, heißt es von der Verkehrsverwaltung. Ab Mitte 2026 könnte es jedoch so weit sein. Für Autofahrer gibt’s dann wieder nur noch insgesamt drei Spuren – für beide Richtungen. Besser wird’s dann erst wieder Ende 2028.
Der Berliner FDP geht das alles nicht schnell genug. „Der Senat soll alle Möglichkeiten nutzen, die Fertigstellung der Brücke 24 Stunden am Tag an sieben Tagen der Woche zu ermöglichen“, fordert der Berliner Generalsekretär Peter Langer. Dass es bei Berlins Infrastrukturprojekten so langsam vorangehe, sei „politische Faulheit“. Vom Regierenden Kai Wegner und seinem Senat verlangt er „Leistungsbereitschaft, Tempo und Ergebnisse“. Immerhin die FDP produziert noch fleißig Forderungen.
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Sag noch einer, die A100-Verlängerung bringe nur Autofahrern Vorteile. Parallel zum 16. Bauabschnitt hat die Autobahn GmbH in den vergangenen Jahren auch einen Grünzug mit Fuß- und Radweg errichtet. Anders als die Autobahn ist der aber noch nicht eröffnet. Zwar lassen sich die gut drei Kilometer von Treptow aus wunderbar runterradeln – kurz vor dem Estrel an der Sonnenallee landet man dann jedoch vor einem mächtig gesicherten Bauzaun, wie eine Leserin leidvoll feststellen – und den ganzen Weg zurückradeln musste. Um einen Radweg handele es sich gar nicht, erklärt die Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage, sondern um einen „Betriebsweg“ der Autobahn GmbH. Diese stelle aber „in Aussicht dort zukünftig die Nutzung als Geh- und Radweg, auf eigene Gefahr, zu gewähren“. Bis dahin dauert‘s allerdings. Geplante Eröffnung: „im Frühjahr 2026“. Dann also doch lieber ein Radschnellweg auf der A100, wie schon mancher fordert?

Ebenfalls erst im Frühjahr 2026 will sich SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach von seinen Amtsgeschäften in Hannover zurückziehen. Ab Mitte März will er sich nach Checkpoint-Informationen beurlauben lassen und voll in den Berliner Wahlkampf einsteigen. Klar ist auch: Ein Rückfahrtticket nach Hannover gibt es nicht. Ab November 2026 übernimmt sein Nachfolger. Unterstützen wird ihn in Berlin auch der frühere Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). „Es freut mich, dass Klaus zugesagt hat, mich im Wahlkampf zu unterstützen“, sagte Krach dem Tagesspiegel. „Wir beginnen schon bald – los geht es bei einem gemeinsamen Abend im SchwuZ, wo ich mich unseren Mitgliedern vorstelle.“ Der Auftritt von Krach und Wowereit ist für den Abend des 9. September geplant.
Dabei könnte die Kandidatur in Berlin für Krach eher Flucht als erste Wahl gewesen sein. In der niedersächsischen SPD erzählt mancher, dass Krach eigentlich Wirtschaftsminister in Hannover werden wollte – und scheiterte. Geht es mangels Karriere-Optionen nun also für ihn nach Berlin? Die ganzen Hintergründe von Tagesspiegel-Kollege Daniel Friedrich Sturm lesen Sie hier.
Dazu läuft unser heutiger Song für die Checkpoint-Sommerplaylist: „Was wird aus Hannover“ von Thees Uhlmann.
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Ende 2025 soll der Zaun um den Görlitzer Park stehen. Für alle anderen vom Senat beim damaligen Sicherheitsgipfel beschlossenen sozialen Maßnahmen geht es im kommenden Jahr dagegen nicht weiter. „Der Titel fällt weg“, heißt es nüchtern im Haushaltsentwurf der Senatsumweltverwaltung. Damit stehen all die sozialen Maßnahmen, die die Lage rund um den Görlitzer Park und am Leopoldplatz verbessern sollten, vor dem Aus. Dies sei ein „Kahlschlag für unzählige soziale Angebote an den Problemhotspots der Stadt“, kritisiert Grünen-Politiker Vasili Franco. „Ende des Jahres soll der Zaun stehen, während alle sozialen Angebote wegfallen. Das ist der Gipfel einer planlosen Symbolpolitik.“ Den ganzen Fall schildert Kollegin Anna Thewalt.
Und noch ein paar Leseempfehlungen unserer Redaktion:
+ Ersatzbüros für Bundespräsident Steinmeier: Darum ist das neue Gebäude so teuer
+ Lässt sich die Selbstheilung stimulieren? Das steckt hinter dem Hype um den Vagusnerv
+ Mehr als das kleine Blutbild: Diese sieben Werte sollte jeder für seine Gesundheit kennen
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Ein Abend voller Überraschung - denn wer auf der Bühne steht, bleibt bis zum ersten Ton geheim. Wir hatten schon Blond, Berq, Ennio, Futurebae, Jassin, Anais, Katha Pauer & viele mehr zu Gast – und das schon bevor sie die großen Bühnen der Nation gestürmt haben.
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Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute eine Leseempfehlung von der „Schleichers Buchhandlung aus Dahlem-Dorf“. Laut Checkpoint-Leser Michael Barker wird einem dort „eine tolle Urlaubslektüre verschafft, ohne eine einzige Enttäuschung! Das gilt auch für Tipps zum Verschenken von Büchern“.
Inhaberin Silke Grundmann-Schleicher empfiehlt von Tilmann Lahme „Thomas Mann. Ein Leben“: „Sollten Sie in diesem Sommer auch nur ein Buch mit in den Urlaub genommen und sich die Angst eingeschlichen haben, es könnte das Falsche sein, so seien Sie gewiss: wenn Sie Tilmann Lahmes Biografie über Thomas Mann im Koffer haben, kann Ihnen nichts passieren. Sein Leben, wie Thomas Mann selbst sagt, sei ‚Glanz und Qual‘ und vor allem, möchte man ergänzen, Inszenierung. Seine Literatur gehört zum Schönsten, was die Deutsche Literatur hervorgebracht hat und diese Biografie erzählt, wie sie entstehen konnte.“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Ein 20-Jähriger ist am Donnerstagmittag an der Seestraße mit seinem Auto in eine Kindergruppe gefahren. Mehrere Kinder und eine Betreuerin wurden verletzt. Die Polizei sprach von einem Verkehrsunfall. Der Fahrer stand wohl unter Drogen.
Berlin, Berlin, die IFA bleibt in Berlin: Das gab der Chef der Elektronikmesse Leif Lindner am Donnerstagabend bei der Opening Gala der diesjährigen Schau bekannt. Nach Tagesspiegel-Informationen gab es starke Tendenzen, dass die IFA nach London gehen sollte. Jetzt bleibt die Messe bis 2034 in der Stadt. Im City Cube sorgte das für großen Applaus. „Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner. „Damit bleibt zusammen, was zusammengehört.“
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Futschiqueen Edith Schröder kämpft gegen Gentrifizierung und drohende Obdachlosigkeit. Mit ihren Freundinnen wagt sie einen großen Coup – Chaos vorprogrammiert. Ein bissiges Neuköllnical über Kapitalismus, Fake News und Volksheldinnen.
Noch bis 20.09. Mehr
Die Schulplatzvergabe in Berlin ist nur was für Hartgesottene. Viele Familien erhalten derzeit die Gerichtsentscheidungen zu ihren Widersprüchen. Daraus ergeben sich oft zahlreiche Fragen, klagen betroffene Eltern gegenüber dem Checkpoint. Und was macht das Schulamt Pankow? Taucht erst einmal für zwei Tage komplett ab. „Liebe Eltern, die Schulorganisation bietet bis 05.09.2025 keine Sprechstunden und keine telefonische Beratung an“, heißt es auf der Internetseite. Wohl dem, der da die Nerven behält.
Es gibt sie noch, die positiven Verkehrsnachrichten: Der Ersatzneubau der Wuhletalbrücke an der Märkischen Allee ist fertig. Seit Donnerstag rollt der Verkehr wieder. Die Brücke war seit 2019 gesperrt und wurde 2022 vollständig abgerissen.
Das Berliner Verwaltungsgericht warnt vor Phishing-Mails. Wenn Sie in den vergangenen Tagen eine Mail vom Verwaltungsgericht bekommen haben, klicken Sie nicht auf aufgeführte Links. Alles reine Vorsichtsmaßnahme, teilt das Gericht auf Checkpoint-Anfrage mit. Einer Privatperson sei eine falsche Mail geschickt worden. Weitere Vorfälle oder gar ein IT-Angriff seien jedoch nicht bekannt.
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Nicht, dass ein solcher bald in Spandau passiert. Denn das Bezirksamt wird den dringend empfohlenen Wechsel auf Windows 11 nicht fristgerecht zum 14. Oktober schaffen. Grund dafür seien unter anderem mangelndes Personal. Ziel sei, den Wechsel des Betriebssystems „bis zum Jahreswechsel“ durchzuführen. Bis dahin regiert in Spandau das Prinzip Hoffnung: „Der Fachpresse ist zu entnehmen, dass Microsoft eine Verlängerung des Supports für Windows 10 in Aussicht gestellt hat.“ Wir drücken die Daumen.
Pflichttermin für viele Musikliebhaber: Im Dezember kommt die britische Band Radiohead für vier Konzerte nach Berlin. Wer dabei sein will, muss sich ab heute, 11 Uhr auf der Website der Band registrieren. Der Vorverkauf beginnt dann am 12. September.
Ab Juli 2027 müssen alle Männer wieder zur Musterung. Nur geeignete Räume gibt’s dafür in Berlin gerade nicht mehr. „Mit Aussetzung der verpflichtenden Einberufung im Jahr 2011 wurden auch sämtliche Strukturen der Wehrerfassung und die Musterungskapazitäten abgebaut“, teilt eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums auf Checkpoint-Anfrage mit. All das soll jetzt wieder aufgebaut werden und Mitte 2027 zur Verfügung stehen.
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Am 14. September 2025 lädt der Tagesspiegel zum Land- und Genussmarkt ins Tagesspiegel-Verlagshaus ein. Erleben Sie einen Tag voller kulinarischer Köstlichkeiten und kultureller Highlights. Die Tagesspiegel-Redaktion und spannende Gäste bieten Lesungen, Gespräche und Einblicke in aktuelle Themen. Wir freuen uns auf Sie! Jetzt anmelden
Verwaltung geht jetzt auch in Berlin mal einfach: Auf dem Hardenbergplatz am Bahnhof Zoo kann man ab sofort ganz unkompliziert und ohne Antrag auf Sondernutzungsnutzungserlaubnis öffentliche Flächen buchen. Ob Flohmarkt, Infoveranstaltung oder Konzert, lässt sich alles über stadtplatz.de reservieren.
Nachtruhe statt Fangesängen: Wie im vergangenen Jahr haben ausgewählte Fans vom 1. FC Union, die Möglichkeit, in der Alten Försterei zu schlafen. Wer mit Blick auf den grünen Rasen von der Meisterschaft träumen möchte, muss an einem Instagram-Gewinnspiel teilnehmen. Weitere Infos gibt es hier.
Auf dem Maifeld am Olympiastadion wird ab heute Abend professionell rumgeballert. Im Rahmen der Pyronale bringen sechs internationale Teams den Himmel über Berlin zum Leuchten.
Zitat
„Die Turnhallen der Schulen und Sportvereine mit Asylbewerbern zu belegen, war ein Fehler – auch mit Blick auf den sozialen Frieden.“
Berlins damaliger Sozialsenator Mario Czaja (CDU) spricht im Interview über den Flüchtlings-Sommer 2015 und seinen oft kritisierten eigenen Anteil daran.
Stadtleben
Verlosung – Anlässlich des 80. Geburtstags von Dirigent Heribert Breuer am 28. September gastiert die Berliner Bach-Akademie im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und spielt, ab 20 Uhr, drei weltliche Kantaten von Johann Sebastian Bach. Auf dem Programm stehen „Gott ist mein König“ (BWV 71), ein Werk, das zur Amtseinführung des Mühlhäuser Stadtrats komponiert wurden. Dann die heitere „Coffee-Cantata“ (BWV 211) – in der Vater und Tochter über die Vorzüge des Kaffeetrinkens streiten; und zum Abschluss „Tönet, ihr Pauken“ (BWV 214), ein Stück zum Geburtstag der sächsischen Kurfürstin. Die Solisten Catalina Bertucci, Annekathrin Laabs, Daniel Johannsen und Philipp Jekal musizieren gemeinsam mit Rudolf Lutz (J. S. Bach-Stiftung St. Gallen) am Cembalo sowie Chor und Orchester der Berliner Bach Akademie unter der Leitung ihres Gründers und Jubilars, Prof. Heribert Breuer. Wir verlosen 2x2 Karten. Herbert-von-Karajan-Straße 1, S-Bhf. Potsdamer Platz
Essen & Trinken (mit Urlaubsflair) – Eine Freude ist allein der Besuch des Japan Plaza in Mitte. Immerhin gibt es hier meterweise Regale mit direkt importiertem Sake, Sojasaucen in vielen Qualitätsstufen und Varianten, seltene Gewürze wie getrocknete Yuzuzesten, aber auch frisches Gemüse und Kräuter, etwa Enoki-Pilze, Okraschoten und Shisoblätter. Nebenan betreibt der smarte, in hellen Holztönen gehaltene Supermarkt auch noch einen Imbiss, der Ramen und japanisches Curry anbietet und fest in der Hand von Manga- und Anime-Fans ist. Am besten schmecken die hausgemachten Mochi mit Azukibohnencreme, eingewickelt in Teeblätter. Mo bis Do 9-19, Fr/Sa 9-20 Uhr, Imbiss Mo bis Do 11.30-20.30, Fr/Sa 11.30-21 Uhr, Rochstraße 14e, S-Bhf. Alexanderplatz
Für umme – An über 50 Orten öffnen am Freitag ab 18 Uhr die Türen zu Lichtenbergs Kultur- und Kreativszene. Alle Jahre wieder und 2025 bereits zum 18. Mal, findet die „Lange Nacht der Bilder“ statt. In geführten Touren begleiten Guides aus Kunst und Kultur durch das große kostenlose Angebot und erzählen von Orten und Menschen. Veranstaltet wird das Ganze vom Fachbereich Kunst und Kultur des Bezirksamt-Lichtenbergs in Kooperation mit dem Kulturring in Berlin e. V. Das gesamte Programm und alle teilnehmenden Institutionen finden Sie hier.
Mit Anhang – Ins „MACHmit! Museum“ sind Monster eingezogen. Die süßen lebensgroßen Figuren sind neu im Museum und begleiten die Kinder durch Schneeraum, Sauna und eine Rutschpartie in den Bergen. Ansonsten ist alles wie immer; das Ausstellungshaus im Prenzlauer Berg bietet zum Beispiel Erfahrungsräume zu Themen wie Gesundheit, Klimawandel und Gefühle. Mi bis Fr 14-18, Sa/So 10-18 Uhr, Senefelderstraße 5, S-Bhf. Prenzlauer Allee
Sommerhappen – Die Sommerferien sind fast vorbei und damit endet auch diese Rubrik. Zum krönenden Abschluss und als Übergang in den Herbst empfehlen wir die Kürbissuppe aus der Steiermark. Neben dem Kürbis braucht es für die eigentlich nicht mehr als eine Zwiebel. Obwohl, Moment: Nachdem das Gemüse in Brühe weich gekocht und püriert wurde, dürfen ein Häufchen Schlagoberst und ein paar Tropfen Kürbiskernöl nicht fehlen. Alles andere, zum Beispiel die Beigabe von Ingwer und oder Knoblauch, bleibt Geschmacksache.
Kiekste
Es ist nie zu spät für einen schönen Sommer. Wie wäre es etwa mit diesem Wochenende? Dank an Sabine Skott! Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Dahmestraße (Bohnsdorf): Ab 12 Uhr bis Sonntag, ca. 20 Uhr ist die Fahrbahn in beidem Richtungen zwischen Waltersdorfer Straße und Zur Gartenstadt gesperrt.
Zossener Straße (Hellersdorf): Die Gleisüberfahrt der Alte Hellersdorfer Straße ist von 7 Uhr bis Mitte dieses Monats gesperrt.
Humboldtstraße (Reinickendorf): Die Straße ist in beiden Richtungen zwischen Waldowstraße und Klamannstraße für vsl. ca. drei Wochen für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Nahverkehr – Tram M6 und 18: Ab 5 Uhr bis Montag, 4.40 Uhr fährt ein Ersatzverkehr zwischen Riesaer Straße und Jan-Petersen-Straße.
S1: In der Zeit von 23 bis 5 Uhr fahren keine S-Bahnen zwischen Schönholz <> Hohen Neuendorf <> Oranienburg.
S2: In der Zeit von 23 bis 5 Uhr fahren keine S-Bahnen zwischen Pankow <> Blankenburg <> Bernau.
S8: In der Zeit von 23 bis 5 Uhr fahren keine S-Bahnen Pankow <> Blankenburg <> Bernau/Hohen Neuendorf.
Demonstration – Für heute sind 12 Demos angemeldet (Stand 4.9., 14 Uhr), u.a. „Hoffnung in konfliktreichen Zeit: Ist es möglich, Hoffnung und Lösungspunkte für die Konflikte in unserer Gesellschaft zu finden?“: 15 Teilnehmende, Kottbusser Tor (12-18 Uhr)
„Die Verbände des Kontaktgesprächs Psychiatrie gedenken seit 2009 am ersten Septemberwochenende mit einer Informationsveranstaltung (...)“: 100 Protestierende, „Dachverband Gemeinde-Psychiatrie“, Herbert-von-Karajan-Straße 1(15-16 Uhr)
„Frieden für Gaza“: 15 Personen, „Bündnis Sahra Wagenknecht“, Herrfurthstraße (16-19 Uhr)
„Gegen Speziesismus – Für eine vegane Gesellschaft“: Zehn Teilnehmende, Pariser Platz 1 (16-19.30 Uhr)
„Freie Wege für Bus - Fuß - Bahn. Schluss mit dem A100-Chaos in Treptow“: 150 Demonstrierende, „Fuss e.V.“, Elsenstraße/ Am Treptower Park (17.30-18.30 Uhr)
Sonnabend – Angemeldet sind 25 Demos, u.a. „Radtour Energiewende erFAHREN 2025“: 150 Menschen, ab Potsdam, Vorplatz Nikolaikirche bis zum Pariser Platz in Berlin (10-14 Uhr)
„Stoppt den laufenden Genozid in Palästina und die deutsche Rolle darin, insbesondere die Waffenlieferungen“: 20 Personen, Leopoldplatz (12-16 Uhr)
„Beats against Fascism, Die AfD Verbieten - den Faschismus weglassen. Der Adenauer SRP+ geht auf Deutschlandtour“: 2000 Personen, Tempelhofer Feld (12-20 Uhr)
Sonntag – Angemeldet sind 19 Demos, u.a. „Gegen die Bejagung von Wölfen und für die Abschaffung der Treib -/ und Drückjagd“: 1000 Menschen, Platz der Republik 1 (10-22 Uhr)
„Mahnwache für eine 85-jährige Fußgängerin, die im Berliner Straßenverkehr getötet wurde“: 15 Teilnehmende, „VCD Nord-Ost“, Berliner Allee/ Mahlerstraße (15-15.30 Uhr)
„Stoppt den Völkermord! Israel sanktionieren, Palästina anerkennen!“: 300 Menschen, „Israelis für Frieden“, Pariser Platz (17-18.30 Uhr)
Gericht – Einem Fußballfan, der sich an Ausschreitungen nach einem Spiel zwischen BFC Dynamo und Energie Cottbus im Mai 2024 beteiligt haben soll, wird der Prozess gemacht. Der 22-Jährige habe sich in einer Gruppe von 200 bis 250 Personen außerhalb des Stadions im Sportforum Hohenschönhausen befunden und einen pyrotechnischen Gegenstand in Richtung Polizei geworfen (9.00 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal D705).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Dieter Hallervorden (90), Schauspieler und Kabarettist, Intendant & Geschäftsführer des Schlosspark Theater Berlin / Werner Herzog (83), Filmregisseur, Opernregisseur und Produzent / Stephan Lenz (57), Politiker (CDU) und Rechtsanwalt, seit 2023 erneut Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus / „Dipl.-Ing. Wolfgang Michalski wird heute 85. Fürs Studium 1962 hergekommen, verliebte er sich schnell in die Stadt und Ehefrau Heidi. Seine gesamte Familie gratuliert ihm ganz herzlich!“ / „Bernd Oertwig (76), Autor, Flaneur, Berliner und Freund, heute feiern wir Dich! Eva, Klaus, die Donna und Tisch 23“ / Jörg Schönenborn (61), Journalist und Moderator, Programmdirektor des WDR / Daniela Ziegler (77), Schauspielerin und Musical-Darstellerin
Sonnabend – „Servus Kathrin. Ich wünsche Dir einen herrlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Alles LIEBE, GUTE, GESUNDHEIT und GLÜCK. Dein GG“ / Martin Pätzold (41), Politiker (CDU), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lichtenberg / „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag der Spitzen-Tennisspielerin Helga Röcker“ / Bernd Römer (73), Rockmusiker, seit 1976 Gitarrist der Band Karat, vor Heimspielen der Eisbären Berlin spielte er regelmäßig die Nationalhymne auf seiner Gitarre
Sonntag – Christine Bergmann (86), Politikerin (SPD), die letzte Präsidentin der Berliner Stadtverordnetenversammlung, Bürgermeisterin von Berlin von 1991 bis 1998 / Hannah Herzsprung (44), Schauspielerin / Olaf Höhn (76), Eisproduzent und Geschäftsführer von Florida Eis
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Antonino de Carolis, verstorben am 27. August 2025 / Susanne Hoernicke (geb. Rupnow), * 14. Oktober 1935, verstorben am 22. August 2025 / Volker Liepelt, * 7. August 1948, verstorben am 25. August 2025 / Kurt Rehnig, * 30. Juni 1942, verstorben am 17. August 2025
Stolperstein – Cäcilie Jacobsohn (geb. Ehrlich), kam am 9. April 1884 in Vandsburg in Westpreußen (heute Więcbork / Polen) zur Welt. Wann sie nach Berlin kam, ist nicht bekannt. Im Jahr 1911 heiratete sie Siegfried Jacobsohn und brachte ein Textilkaufhaus in Niederschönhausen mit in die Ehe. Das Paar wurde Eltern von drei Kindern. Mit dem „19. Osttransport“ wurde Cäcilie am 5. September 1942 nach Riga deportiert und dort am 8. September 1942 mit 58 Jahren von den Nazis ermordet. Heute erinnert ein Stolperstein in der Dietzgenstraße 20 in Niederschönhausen an Cäcilie Jacobsohn.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern eher gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: ein Besuch im Freiluftkino Hasenheide.
Letzte Chance! Das Freiluftkino Hasenheide hat nur noch bis zum 14. September geöffnet und hier hat man das Gefühl mitten im Wald einen Film zu schauen. Erfrischende Idylle gerade an heißen Sommertagen, und das nur ein paar hundert Meter entfernt vom Hermannplatz. Es laufen drei Filme am Tag, und falls Ihnen bei deutschen Synchronisationen die Ohren welken: fast alle im Originalton mit Untertiteln. Getränke und Kinosnacks gibt es vor Ort, genau wie kostenlose Sitzunterlagen für die Bänke, die im Amphitheater-Stil angeordnet sind.
Ganz großes Kino waren heute die Recherche und Beiträge von Christoph Papenhausen, Anke Myrrhe, Daniel Friedrich Sturm und Tobias Langley-Hunt (Stadtleben). In der Produktion hat Jaqueline Frank die Filmrolle eingelegt und morgen liefert hier Jessica Gummersbach den nächsten Blockbuster.
Bis bald und machen Sie es gut