Keine Umbauten nach tödlichem Unfall einer Radfahrerin auf der Bundesallee
Drei Wochen ist es her, dass auf der Bundesallee die 44-jährige Sandra Umann von einem Betonmischer überrollt und tödlich verletzt wurde. Da ihre Rettung durch einen von Klima-Klebern verursachten Stau behindert wurde, entdeckten plötzlich zahlreiche zuvor nicht einschlägig aufgefallene Politiker/innen ihr Faible für Verkehrssicherheit. Am 10. November hat die aus mehreren Behörden zusammengesetzte Unfallkommission die Unfallstelle begutachtet. Fazit laut Verkehrsverwaltung: Der Unfall geschah zwischen zwei großen Kreuzungen in einem Bereich, in dem viele die Spur wechseln und deshalb der Radweg benutzt werden muss (blaues Schild) – was die Verunglückte nicht tat. Der Radweg sei vor Jahren verbreitert und mit eigenen Ampelphasen gesichert worden. Maßnahmen als Konsequenz aus dem Unfall seien nicht geplant.