Bund der Steuerzahler veröffentlicht neues Schwarzbuch der Geldverschwendung

Hoffentlich hat der Bund der Steuerzahler später nichts zu bemängeln. Der bringt ja alle Jahr wieder sein Schwarzbuch der Geldverschwendung heraus. Berlin steht in der neuen Ausgabe auch drin: Die Sanierung der Staatsoper hat zu lange gedauert und ist um 200 Millionen zu teuer geworden. Der Ausbau des Zentralen Omnibusbahnhofs am Funkturm wurde ebenfalls zu kostspielig (statt 14,3 Millionen nun 37 Millionen Euro). Außerdem geht dem Verein eine kunstvolle Uhr der Charité auf den Zeiger, die zum Preis von 450.000 Euro als Schmuck für eine Brandwand angeschafft wurde – trotz Sanierungsstaus in Berlins Krankenhäusern. Die rund 120.000 Euro für Sitzecken auf der Kreuzberger Bergmannstraße sind da wohl beinahe eine Kleinigkeit. Und erst recht die 5000 Euro, mit denen das Bezirksamt Pankow insgesamt 44 Verkehrsschilder für 700 Meter Fahrbahn anschaffte, um Autofahrer darauf hinzuweisen, dass da Bäume stehen