Wer soll Bildungssenator werden? Publikumsjoker ist Ex-Staatssekretär Marc Rackles
Die Ampel hat’s geschafft, die Berliner Koalition lässt sich Zeit: Aller Voraussicht nach wird bis Freitag tief in die Nacht verhandelt werden – das ist die aktuelle Einschätzung einiger Verhandler. Am Samstagnachmittag soll der Koalitionsvertrag vorgestellt werden. Vielleicht geht es ja schneller, wenn wir ein paar Vorschläge für das ungeliebte Amt der Bildungssenatorin machen (CP von gestern)? Mehrere Leser haben Ex-Bildungsstaatssekretär Marc Rackles (SPD) vorgeschlagen, der offenbar besonders unter Schulleitern einen guten Ruf genießt: „In meiner Funktion als Schulleiter habe ich keine Person kennengelernt, die so fachkundig, überzeugend und authentisch aufgetreten ist“, schreibt einer.
Mehrfach genannt wurden Stefanie Remlinger (Grüne) und Maja Lasic (SPD), beide ausgewiesene Fachfrauen, beide nicht mehr im Abgeordnetenhaus. Außerdem vorgeschlagen wurden Rütli-Retter Helmut Hochschild, Roberto Blanco („weil jetzt nur noch Spaß hilft“), der Kandidat „Bloß nicht die SPD“ und unsere Schulexpertin Susanne Vieth-Entus (weil: sowieso die Beste!). Mir persönlich gefiel der Vorschlag eines „Kinder-Triumvirats“ ganz gut. Aber das gäbe eine Sechs in politischer Bildung. Naja, es war nicht alles schlecht im alten Rom! Was die Koalition im Hier und Jetzt für die Berliner Bildung plant, hat Tagesspiegel-Bildungssen… nein, Bildungsexpertin Susanne Vieth-Entus für Sie zusammengefasst: von Lehrerverbeamtung bis zur Abschaffung des Probejahrs an Gymnasien.