Mitglieder des Bürgervereins Hansaviertel fühlen sich kaltgestellt
Neues im Fall Flierl (CP v. 10.1.): Die fachkundigen Mitglieder des Bürgervereins Hansaviertel (Architekten, Ingenieure, Künstler, Juristen, auch Berlinale-Chef Dieter Kosslick ist dabei) sind sauer – sie fühlen sich zu Gunsten des früheren Kultursenators beim Projekt „Doppeltes Berlin“ kaltgestellt, Flierl habe sich außerdem vor allem um die Karl-Marx-Allee gekümmert und sei „faktisch nicht zu erreichen“. Im Koalitionsvertrag war ihre Beteiligung festgeschrieben, stattdessen werden sie nur „informiert“. Und jetzt kommt auch noch heraus: Die Obere Denkmalschutzbehörde stellt vorerst keinen neuen Unesco-Welterbe-Antrag (Q: Interne Mail). Der Verein will deshalb eine Verlängerung des Beratervertrags mit Flierl verhindern – bisher bekam der Ex-Politiker (Linke) auf der Basis von 70 Euro netto die Stunde insgesamt 30.000 Euro für das Projekt.