Senat präsentiert eine Statistik zu Wasserspendern, die man getrost wegspülen kann
Auf der Schulseite im Tagesspiegel wäre beinahe eine Geschichte darüber erschienen, wie weit Berlins Schulen mit Trinkwasserspendern ausgestattet sind. Aber nur beinahe, weil sich die (auf eine Agh-Anfrage hin) von der Bildungsverwaltung mithilfe der bezirklichen Schulämter zusammengestellte Übersicht als sehr dünnflüssig erweist: Pankow will demnach 224 Spender an Grundschulen und hat erst 74. Reinickendorf will nur einen, aber hat schon 53. An weiterführenden Schulen will Spandau gar keinen und hat fünf, Xhain will vier und hat schon neun, MaHe will 66 (!) und hat noch keinen. Treptow-Köpenick hat gar nicht erst geantwortet. Und beim Senat hat jemand diese Zahlensuppe ungerührt verrührt und am Ende eiskalt addiert.
Die Wasserbetriebe, die ja so einiges klären, konnten sich auf CP-Nachfrage auch nur wundern – aber melden immerhin, dass die Ausrüstung der Grundschulen mit 495 Wasserspendern so gut wie abgeschlossen sei.