Wer bezahlt den Härtefallfonds? Berliner Grüne wollen Energieunternehmen an Finanzierung beteiligen

Menschen, die auf Grundsicherung oder Wohnberechtigungsscheine angewiesen sind, sollen profitieren. Doch wie soll der 380-Millionen-Fonds finanziert werden? Von Daniel Böldt

Wer bezahlt den Härtefallfonds? Berliner Grüne wollen Energieunternehmen an Finanzierung beteiligen
Energieunternehmen wie Vattenfall oder Gasag sollen an der Finanzierung des Härtefallfonds beteiligt werden, meinen die Grünen. Foto: picture alliance/imageBROKER

In Berlin grübeln Fraktionen und Landesverbände der Parteien momentan, wie sie die Berliner:innen bei den steigenden Energiekosten entlasten können. Es ist eine Art Eiertanz. Denn zum einen verweisen die Landesparteien vehement auf den Bund, der tatsächlich am deutlichen längerem Entlastungshebel sitzt. Auf der anderen Seite will man in Berlin auch nicht völlig blank in den Herbst gehen.

Die Linke brachte am Donnerstag daher ein Kündigungsmoratorium für die Mieter:innen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ins Spiel, darüber hinaus denke man noch auf der ein oder anderen Idee herum.