Erstes „Funkzellenabfragen-Transparenz-Systems" vorgestellt

59.032.674 Handydaten haben Berliner Ermittler im vergangen Jahr gesammelt. Und zwar über sogenannte  Funkzellenabfragen, mit der Fahnder Tatverdächtige ermitteln und Straftaten aufklären wollen. „Statistisch gesehen wird damit jeder Berliner mehrfach mit seiner Telefonnummer gespeichert“, bemerkte Justizsenator Dirk Behrendt am Dienstag bei der Vorstellung des bundesweit ersten „Funkzellenabfragen-Transparenz-Systems (FTS)“ – eine Freude für jeden Schüler der deutschen Sprache! Berliner, die künftig per SMS darüber informiert werden wollen, wenn die eigene Handynummer bei einer solchen Abfrage erfasst wurde, können sich anonym anmelden. Checkpoint-Tipp: Das klappt nur, wenn sie im Verfahren nicht als Verdächtige geführt werden.