Thilo Sarrazin wünscht sich möglichst großes Publikum zum Parteiausschlussverfahren

Großes Theater könnte es auch um den Ausschluss Thilo Sarrazins aus der SPD geben. Der frühere Finanzsenator und jetzige Amazon-Platz-591-Autor wünscht fürs demnächst anstehende Verfahren ein möglichst großes Publikum. Die Parteisatzung erlaubt grundsätzlich, dass auch Nichtmitglieder die mündliche Verhandlung verfolgen dürfen. Üblicherweise werden solche Parteiordnungsverfahren aber diskret behandelt, schreibt Tagesspiegel-Kollege Ulrich Zawatka-Gerlach. Unterlagen und Protokolle gelten als vertraulich. Anlass für den erneuten Trennungsversuch: Sarrazins letztes Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ wurde vom SPD-Bundesvorstand als parteischädigend eingestuft.