unsere schöne Stadt schafft Verkehrsberuhigung auch ohne flächendeckendes Tempo 30. Fast 200 Straßenbaustellen und Sperrungen nennt die Verkehrsinformationszentrale derzeit auf ihrer Internetseite auf, die ein zügiges Vorankommen zu Fuß, zu Zwei- oder Vierrad verhindern. Allein in der City Ost ist quasi jede große Straße aufgerissen. Von langer Hand geplant ist vermutlich alles. Die Frage stellt sich nur - wie so oft in Berlin - ob die linke Hand wirklich weiß, wo die rechte gerade buddelt.
Unkoordiniert wirkt auch, wie die Berliner Lehrerschaft per E-Mail mit Schülern und Eltern kommuniziert. Denn anders als für – hoffentlich – alle Behördenmitarbeiter gibt es in der Start-up-Hauptstadt keine dienstlichen Mailadressen für die 34.000 Pädagogen. Nicht wenige Lehrer verschicken notgedrungen Mails von privaten Accounts – was nach Auskunft der Senatsverwaltung für Bildung allerdings nicht erlaubt ist (wie übrigens aus Datenschutzgründen auch die Nutzung von WhatsApp). Nur Schulleitungen besitzen einen Dienstaccount Manche Schulen haben für ihre Lehrer zwar eigene Lösungen gefunden, doch „offiziell“ ist keine davon. Eine Änderung ist erst einmal nicht in Sicht. Technisch sei die Einrichtung von Lehreraccounts durchaus realisierbar, heißt es in der Bildungsverwaltung. Doch das löse „Beteiligungsrechte der Beschäftigtenvertretungen“ aus. „Wir sehen auch, dass Kommunikationswege erleichtert und beschleunigt werden. Ob die Beschäftigtenvertretungen dies so sehen - darüber wird noch zu sprechen und zu verhandeln sein.“
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Die Bundespressekonferenz ist gelebte Pressefreiheit in Deutschland. Wir feiern sie jedes Jahr beim Bundespresseball. Wir fragen, was uns wichtig ist, und nicht, was Politiker gefragt werden wollen. Mit dem Preis der Bundespressekonferenz ehren wir in diesem Jahr Kollegen, die Qualitätsjournalismus hoch halten.
Der Bundespresseball dankt seinen Partnern.
In einer Kleinmachnower Waldorfschule rückte am Donnerstag das Gesundheitsamt an, weil eine Schülerin Windpocken hatte. Sechs Mitarbeiter kontrollierten, ob die Erst- bis Achtklässler auch geimpft sind. Wer keinen Impfschutz oder kein Attest über eine überstandene Erkrankung vorweisen konnte, durfte nicht hinein. Die Schulleitung ist nach eigenem Bekunden von der Aktion überrascht worden: Erst am Mittwochnachmittag habe sie nach einem Gespräch mit den Behörden die Eltern informieren können. Das Gesundheitsamt verteidigte die Aktion und berief sich auf das Infektionsschutzgesetz.
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VERKAUFT MAN MIT FERIENINSELN ’NE EXTRAPORTION POMMES?
Ja, dank Berlins größtem Gastgeber. Denn Veranstaltungen wie die global bedeutende Tourismusmesse ITB sorgen jährlich für insgesamt über 670 Mio. Euro zusätzliche Einnahmen für das Berliner Gastgewerbe. Was die Messe sonst noch für Berlin tut, erfährst du unter hostingtheworld.de
Die letzten Premieren im Monbijoutheater in Mitte hießen „Die Räuber“ und die „Die Mitschuldigen“. Seit gestern kommt noch „Was ihr wollt“ hinzu – allerdings nicht aufgeführt auf der Freilichtbühne vor malerischer Spreekulisse, sondern im nüchternen Saal der Bezirksverordnetenversammlung an der Karl-Marx-Allee. Hauptdarsteller waren der bisherige Theaterchef Christian Schulz und sein ehemaliger Partner, der Bühnenbildner David Regehr, die sich um das optisch wie wirtschaftlich attraktive Juwel streiten, sowie der Linken-Politiker Sven Diedrich, der mit beiden befreundet war. Jetzt unterstützt er nur noch Regehr, der für ihn mal eine Bürgschaft über 35.000 Euro übernommen hat (CP von gestern) und kämpft mittlerweile gegen die Kommerzialisierung öffentlichen Raums.
In der BVV verteilte Schulz, der dieses Jahr nicht mehr Theater machen sollte, einen Brief an die Kommunalpolitiker. In dem stellte er seine Sicht der Dinge dar, warb für sich als Theater-Profi und rieb Diedrich die Sache mit der Bürgschaft unter die Nase - worauf der Linken-Politiker mit juristischen Schritten drohte. Unter diesem Eindruck beschloss die BVV schließlich einen CDU-Antrag, den Kulturbetrieb im Monbijoupark sicherzustellen. Aber erst, nachdem die Passage gestrichen wurde, Schulz den Laden bis auf Weiteres zu überlassen. Sieht ganz so aus, als folgte bald der nächste Akt.
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Frühjahrsauftakt 2019: 10% Frühjahrsrabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am Samstag, dem 6. April 2019, von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen mit einem Blumengruß für die ersten 1500 Besucher und einem bunten Strauß schöner Überraschungen. www.possling.de
Großes Theater könnte es auch um den Ausschluss Thilo Sarrazins aus der SPD geben. Der frühere Finanzsenator und jetzige Amazon-Platz-591-Autor wünscht fürs demnächst anstehende Verfahren ein möglichst großes Publikum. Die Parteisatzung erlaubt grundsätzlich, dass auch Nichtmitglieder die mündliche Verhandlung verfolgen dürfen. Üblicherweise werden solche Parteiordnungsverfahren aber diskret behandelt, schreibt Tagesspiegel-Kollege Ulrich Zawatka-Gerlach. Unterlagen und Protokolle gelten als vertraulich. Anlass für den erneuten Trennungsversuch: Sarrazins letztes Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ wurde vom SPD-Bundesvorstand als parteischädigend eingestuft.
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Diesen Samstag überträgt Eurosport den Sanya E-Prix ab 8 Uhr live aus China - Erlebe die Zukunft des Motorsports auch hier in Berlin. Bei der vollelektrischen ABB Formula E Championship sind auf dem Flughafen Tempelhof Spannung und Entertainment garantiert. Melde Dich bis zum 4. April für den Formel E Whatsapp Messenger an und gewinne 2 Tickets für den Berlin E-Prix. Anmeldung und Tickets auf fiaformulae.com
Der Chef des Berliner Landeskriminalamtes, Christian Steiof, ist nach mehrmonatiger Krankschreibung wieder auf dem Posten, und zwar seit Montag, teilte die Polizei auf Nachfrage von Tagesspiegel-Kollege Alexander Fröhlich mit. Intern hieß es, Steiofs Rückkehr sei als deutliches Signal an die von Andreas Geisel (SPD) geführte Innenverwaltung zu verstehen. Denn die soll versucht haben, Steiof aufs Abstellgleis zu schieben - wie auch andere Vertraute der früheren Polizeivizepräsidentin und heutigen Generalstaatsanwältin Margarete Koppers. Möglicher Anlass: Das Versagen des LKA im Fall des Breitscheidplatz-Terroristen Anis Amri. Doch Steiof kündigte an, sich vom Innensenator und von dessen Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) „nicht zum Kandt machen lassen“. Anfang 2018 wurde der damalige Polizeipräsident sang-, klang- und würdelos abgesetzt.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Haben rechte Brandstifter den Neuköllner Linken-Politiker Ferrat Kocak ausgespäht - und das mit Wissen der Sicherheitsbehörden? Dies legen Recherchen des RBB und der „taz“ nahe. Demnach soll Verfassungsschutz und Landeskriminalamt bekannt gewesen sein, dass ein Brandanschlag auf das Auto des Politikers geplant war – die Täter seien abgehört worden.
Und weiter geht’s mit Namen: Der Senat bereitet einen Wechsel auf dem Posten des Integrationsbeauftragten vor. Die 41-jährige Katarina Niewiedzial, die zurzeit im selben Job beim Bezirksamt Pankow arbeitet, soll Andreas Germershausen folgen.
Frank Castorf steuert Westkurs – Richtung Deutsche Oper. Er inszeniert dort Verdis „Die Macht des Schicksals“.
Unternehmer Hans Wall übernimmt von sofort an die Patenschaft für das Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz in Mitte. Dort muss regelmäßig die Scheibe ausgetauscht werden, durch die der Blick auf die leeren Regale der „unterirdischen Bibliothek“ fällt, was Wall nun aus eigener Tasche zahlt.
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Thüringen feiert 100 Jahre Bauhaus
Im Jahr 1919 wurde das Bauhaus in Weimar gegründet. 100 Jahre später feiert das ganze Land die Gründung der Avantgarde-Schule, deren Ideen von Thüringen aus um die Welt gingen. Alle Themen und Veranstaltungen unter:
bauhaus.thueringen-entdecken.de
Gegenüber vom Bebelplatz wartet der „Platz der Märzrevolution“ am Maxim-Gorki-Theater darauf, dass er auch als solcher erkennbar ist. Laut Anfrage der Piraten-Partei ans Bezirksamt Mitte fehlen seit der Benennung entsprechende Schilder. Und die ist 21 Jahre her. Vielleicht liegt’s ja daran, dass es am Brandenburger Tor den Platz des 18. März gibt – allerdings erst seit 19 Jahren.
Amt, aber unglücklich ist ein Vater aus Treptow-Köpenick. Er beklagt sich über den barschen Ton in einem Schreiben des Bezirksamts („dem Richard Grenell unter den Behörden“). Zitat: „Es ist erforderlich, dass Sie mir den Einkommensteuerbescheid des Jahres 2017 in Kopie vorlegen bzw. übersenden. Als Termin benenne ich Ihnen den 16.04.2019.“ „Da knallt man schon mal die Hacken zusammen“, schreibt der Vater weiter. Es ging übrigens um die Berechnung von Hortgebühren.
Regisseur James Cameron hatte mit seinem „Terminator“ wohl schon so eine Ahnung. Am Donnerstag haben nun mehrere Menschen gegen Killer-Roboter demonstriert. Vor dem Brandenburger Tor forderten sie ein Verbot autonomer Waffen, die ohne Menschenhilfe selbstständig Ziele erkennen und zerstören. Hasta la vista, Baby.
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*Stromverbrauch kombiniert in kWh/100km: 24,6-23,7 (NEFZ); 26,2-22,6 (WLTP); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km
Apropos Apokalypse: Nicht nur Wolfgang Neldner, der Chef von „Berlin Energie“ (übernimmt das Vattenfall-Stromnetz), bereitet sich auf dunkle Stunden vor (CP von gestern), sondern auch die Berliner Polizei. Sie hat die Anschaffung von 1250 Taschenlampen („einhändig mit dem Daumen bedienbar“) ausgeschrieben.
Love is a battlefield - der Alexanderplatz mitunter auch. Donnerstagabend kam es dort zu Schlägerein zwischen Fangruppen zweier, nun ja, verfeindeter Youtube-Größen. Laut Polizei versammelten sich etwa 250 Jugendliche, und plötzlich flogen die Fäuste. Wie die "B.Z" schreibt, hätten die Youtuber ihre Fans zum Alex beordert. Ein Großaufgebot der Polizei rückte an und beendete die Social-Media-Story.
Die Grünen in Mitte haben sich für betreutes, nein nicht Wohnen, sondern Grillen ausgesprochen. Im Weddinger Schillerpark sollte dieses Jahr testweise an Wochenenden unter Aufsicht gebrutzelt werden – damit alles schön sauber bleibt.
Flixbus und der umstrittene US-Fahrdienst Uber verbünden sich. Künftig können sich Reisende von einer Haltestelle mit Uber direkt bis ans Ziel bringen lassen. Das gilt auch für die Züge des Ablegers Flixtrain, die unter anderem zwischen Berlin und Stuttgart rollen.
Er war d e r Landwirt im früheren West-Berlin und bekannt für seine „Gatower Kugeln“: Dieser Tage ist Walter Bathe – oder kurz: Bauer Bathe – gestorben.
Ausgefallene Dinge hat der FDP-Abgeordnete Bernd Schlömer im Kalender des Abgeordnetenhauses entdeckt, in dem die Sitzungstage des Parlaments eingetragen sind. „Eröffnungstermin für den BER vermerkt: 3.Dezember 2020“, twitterte er. Dazu muss man wissen: Durch einen Fehldruck fehlt dieser Tag in der Übersicht.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
"Der Klimastreik ist kein Vorwand zum Schuleschwänzen, sondern Teil einer Jugendbewegung, die es nicht hinnehmen will, eine ökologisch verhunzte Welt hinterlassen zu bekommen."
Sören Benn (Linke), Pankower Bezirksbürgermeister
Tweet des Tages
Wow, schlechter kann man eine gute Idee kaum verkaufen
Antwort d. Red.: Ex-Kulturstaatssekretär Tim Renner zum gruseligen Trickfilm der Berliner SPD-Fraktion über das „Mietenmonster“ (CP von gestern)
Stadtleben
Mittagessen mit gutem Gewissen im Frea: Betreiber David Suchy lebt nach dem Zero-Waste-Prinzip, kauft also nichts in Plastikverpackung, obendrein ernährt er sich vegan. Genauso führt er auch sein Lunchrestaurant in der Torstraße 180 in Mitte. Kostprobe gefällig? Die Kürbis-Pasta mit Hefeflocken, oder das Linsenragout mit geröstetem Gemüse etwa zaubert Küchenchef Halfdan mit saisonalen Zutaten aus kontrolliertem Anbau (ohne Verpackung natürlich). Klingt zugegebenermaßen ziemlich öko, macht aber satt und alles kostet unter 10 Euro. Das ultimative Authentizitätsmerkmal - neben recycelter Deko und Second-Hand-Möbeln: die hauseigene Kompostiermaschine. Waren die Augen also mal größer, als der Magen, weiß man, dass die Reste einen Tag später als Dünger wieder beim Lieferanten landen. Mo-Sa 12-16 Uhr, U-Bhf Rosenthaler Platz
Karten gewinnen für die Veggie World, wo wir schon beim Thema Nachhaltigkeit und Tierschutz sind. In der Industriehalle Station Berlin (Luckenwalder Straße 4-6, U-Bhf Gleisdreieck) kommen am Samstag und Sonntag (je 10-18 Uhr) überzeugte Veganer, Produzenten, Köche, Kosmetikhersteller und Interessierte zusammen, um sich über die neusten Entwicklungen rund um einentierleidfreien Lebensstilzu informieren. Ganz so missionarisch, wie das klingt, ist es aber auch nicht: Es wird vor allem viel geschlemmt, gekocht, gequatscht und geshoppt werden! Wer Lust hat, schreibt bis 12 Uhr an checkpoint@tagesspiegel.de, wir verlosen nämlich 5x2 Tickets!
Neu im Restaurant Rosegarden ist der Altbau. Also nicht das angrenzende Altbaugebäude, sondern die Bar, die kürzlich darin eingezogen ist. Das gedimmte Licht und der hochwertige Marmortresen, über dem riesige, bunte Federn und Pflanzen von der Decke hängen, schafft eine leicht geheimnisvolle Atmosphäre. Geht in Richtung verstecktes Speak Easy, das obendrein durch seine Cocktails bestechen will. Gemixt werden sie von Keeper Tino Hiller, den man schon aus dem Reingold oder der G&T-Bar kennt. Er hat die Bandbreite von den Klassikern à la Manhattan oder Scotsman genauso drauf wie improvisierte Eigenkreationen. Alte Schönhauser Straße 61, U-Bhf Rosa-Luxemburg-Platz, Mi-Sa ab 20 Uhr
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Unisono für Vielfalt – Konzert für eine offene Gesellschaft: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte geben die sieben großen Berliner Orchester gemeinsam ein Konzert für Respekt, Toleranz und eine diverse Gesellschaft. kulturradio überträgt am Sonntag ab 16:04 Uhr live aus dem Konzerthaus Berlin. Mehr unter: kulturradio.de
Am Wochenende mit der ganzen Familie in den Britzer Garten fahren. Dort sind diesen Dienstag 15 kleine Ziegenlämmer ins Freigehege an der Milchbar gezogen und können von Groß und Klein fröhlich beim Rumspringen, Weiden und Süßaussehen bestaunt werden. Der Eintritt für Erwachsene kostet 3 Euro, für Kinder 1,50 Euro. Tägl. ab 9 Uhr, Eingang Mohriner Allee, U-Bhf Alt-Mariendorf
Last-Minute-Tickets gibt’s noch für das Opening der MaerzMusik, dem „Festival für Zeitfragen“. Zeit hier u.a. als politische Kategorie, die etwa unsere Arbeits- und Produktionsweisen bestimmt. Die Eröffnung steht dementsprechend ganz im Zeichen des Widerstands und der Revolution: Motive, die Frederic Rzewski und Horatiu Radulescu mithilfe der Spektralmusik ab 20 Uhr im Haus der Berliner Festspiele (Schaperstraße 24, U-Bhf Spichernstraße) greifbar machen wollen. Tickets kosten 30 Euro.
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URBAN SPORTS - zum Saisonstart und vor dem ersten großen Halbmarathon der Hauptstadt machen wir Lust auf Laufen. Lesen Sie hier im fittesten digitalen Sport-Magazin alles über Bewegung in Berlin. Inklusive großem Kalender für alle Sport- und Laufbegeisterte.
Samstagabend einen fremden Blick auf Berlin kennenlernen. Der Philosoph und Soziologe Georg Simmel charakterisierte in seinem Exkurs zum Fremden jenen als „den, der heute kommt und morgen bleibt.“ Der Fremde betrachtet sein neues Umfeld oft aus einem objektiveren Standpunkt heraus. Ob es den ganzen Kunst- und Kulturschaffenden aus aller Welt, die Berlin als Metropole angezogen hat, ähnlich geht? Und wie integrieren sie Erfahrungen aus der Stadt vielleicht in ihre Kunst? Diese Fragen stellen sich am Samstag um 19.30 Uhr im Literaturhaus Berlin, wenn die norwegischen Schriftsteller Dag Solstad und Audun Lindholm zu Gast sind. Der Eintritt kostet 7 Euro. Fasanenstraße 23, U-Bhf Uhlandstraße
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Exklusiv für Checkpoint-Leser: Wenn Sie den Tagesspiegel als digitale Zeitung (E-Paper) lesen, schenken wir Ihnen das neue iPad Air oder iPad mini gratis dazu. Für nur 39,99 EUR pro Monat.
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Korrektur: Die Ausstellung „Welcome to diversCITY“ im Jugend Museum (Hauptstraße 40/42, S-Bhf Schöneberg), die wir am Mittwoch empfohlen haben, läuft noch bis zum 20. Oktober – nicht bis zum 18. April.
Maria Kotsev wünscht ein schönes Wochenende!
Prominent verraten
Schlagzeuger, Komponist, Produzent und Schauspieler George Kranz hat diese Woche fotografische Hinweise hinterlassen – richtig geraten und die Checkpotts gewonnen hat Leserin Annette Wronka – herzlichen Glückwunsch! Auf den „Mehr Berlin“-Seiten gibt's morgen noch mehr Fotos zu sehen.
Berlin heute
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Frühjahrsauftakt 2019: 10% Rabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am 6. April 2019 von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen ein bunter Strauß schöner Überraschungen. Holz Possling
Demonstration Zu einer „Schweigeminute für die Toten“ treffen sich heute rund 300 Menschen zwischen 15 und 16 Uhr am Breitscheidplatz. Im Invalidenpark kommen rund 300 Teilnehmer von 12 bis 14 Uhr zur "Fridays for Future" Demo zusammen. Ein Aufzug unter dem Motto „Demonstration für mehr Bildungschancen und das Recht auf Muttersprache“ zieht mit ca. 200 Teilnehmern von 15.30 bis 18 Uhr vom Mariannenplatz bis zum Kottbusser Tor. Vor der Botschaft von Neuseeland findet zwischen 17 und 20 Uhr eine „Mahnwache zum Gedenken der Opfer des Attentats in Christchurch Neuseeland“ mit ca. 200 Menschen statt. Am Samstag sind ca. 2000 Teilnehmer zu dem Aufzug„Artikel 13 – keine Zensurfilter“ angemeldet, die zwischen 14 und 18 Uhr vom Potsdamer Platz über das Tempelhofer Ufer bis zum Platz des 18. März laufen wollen. Rund 100 Menschen demonstrieren von 13 bis 17 Uhr in der Samariterstraße / Ecke Rigaer Straße unter dem Motto „Verdrängung stoppen – wir bleiben hier. Mieterprotest gegen Mieterhöhung“ Am Sonntag wollen ca. 1500 Menschen von 11 bis 13 Uhr unter dem Motto „Rette deine Apotheke“ vom Dorothea-Schlegel-Platz über die Friedrichstraße bis zum Platz des 18. März laufen. Rund 120 angemeldete Teilnehmer möchten von 11 bis 13 Uhr mit dem Aufzug „Fahrradstraßen für Treptow-Köpenick“ vom Ernst-Ruska-Ufer bis zur Ottomar-Geschke-Straße ein Zeichen setzen.
Gericht Der Prozess gegen eine Mutter, die ihren knapp einjährigen Sohn in ihrer Wohnung erstickt hatte, geht weiter. Die 30-Jährige ging drei Wochen später zur Polizei und gestand (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 537).
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"Berlin heute" präsentierte Ihnen Holz Possling
Berliner Gesellschaft
Geburtstag - Hugo Egon Balder (69), Moderator / Roland Falkenhayn (68), "liebster Pfälzer in Berlin, von Monika" / Carola Gerstein (57) "Alles Gute von Birgit, die einmal täglich an die gemeinsame Schulzeit denkt!" / Laura Laß (35), Schauspielerin / Lorenz Maroldt (58), Tagesspiegel-Chefredakteur und Obercheckie, "Für uns bist du auch wichtiger als die New York Times! Deine Checkies" / Konrad Rufus Müller (79), Fotograf / Dagmar Otzik, "Powerfrau, herzlichen Glückwunsch zum runden Geburtstag!" / "Knutsch für Aaanett Pareigis (50) von der achsojungen Katt´n" / Wiwi (60), "Ich wünsche dir, dass du weiterhin gesund und kraftvoll durch die Welt und um mich herum wirbelst. Dein Löwe"
Sonnabend - Nicolas Brieger (74), Schauspieler / Detlef Dzembritzki (76), ehem. SPD-Landesvorsitzender (1994-1999) / Pola Kinski (67), Schauspielerin / Herbert Knaup (63), Schauspieler / Hans Lenk (84), Olympiasieger im Rudern / Karola Szivos (69), "Die beste aller Ehefrauen!" / Yoko Tawada (59), Schriftstellerin / Andreas Tätweiler (58)
Sonntag - Peter Altherr, "Alles Gute zum runden Geburtstag von Ruth und Dieter" / Jörg Baberowski (58), Historiker und HU-Professor / Jens Baxmann (34), Verteidiger bei den Eisbären Berlin / Nina Hoger (58), Schauspielerin / Valentino Lazaro (23), Mittelfeldspieler bei Hertha BSC / Nena (59), Sängerin / Cordula Rattunde (53), "Alles Gute zum Geburtstag von deiner Familie" / Gerda Sch., geborene Groth (101),"Es gratuliert die Tochter aus Cheyenne Wyoming und alle Friendship Force-Freunde" / Dennis Schönwetter, Pressesprecher am Berliner Kriminal Theater
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben - Silvia Bathe-Wittchen, * 29. Januar 1953 / Gabriele Krüger, * 8. Februar 1951, Schulsekretärin / Hartmut Ortwin Kurzig, * 1. Dezember 1942 / Karl Fritz Hans Niemecki, * 12. Januar 1937, „echtes Berliner Urgestein, viele Jahrzehnte in der Selbsthilfeorganisation Anonyme Alkoholiker engagiert“ / Rainer Schultze, * 31. Juli 1948 / Irmgard Schuster, * 22. Januar 1927
Stolperstein - Henriette Harris (Jhg. 1861) wurde vom Bahnhof Grunewald ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie an ihrem 82. Geburtstag eintraf und heute vor 76 Jahren ermordet wurde. Sie lebte in der Markgraf-Albrecht-Straße 5 in Halensee.
Im Tagesspiegel
Er hat ein Faible für Esel und den Führerschein für Turmdrehkräne. Der gelernte Maurer Ingo Senftleben könnte der erste CDU-Ministerpräsident Brandenburgs werden. Lesen Sie das Porträt von Thorsten Metzner heute auf Seite 3 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
Ein kreativer Berliner hat jetzt das Einlassproblem am Berghain gelöst. Er hat sich einfach seinen eigenen Techno-Club gebaut, dessen Türsteher sich bisweilen bärbeißig geben wie Grizzlys in der Brunft. Während am Original regelmäßig ganze Flugzeugladungen von Touristen den Abflug machen müssen, darf am Nachbau jeder landen – so lange er Amsel, Drossel, Fink und Meise heißt. Denn es handelt sich dabei um ein Vogelhaus im Berghain-Stil, das der Schöpfer „Birdhain“ (Foto hier) getauft und an seiner Balkonbrüstung montiert hat. Und das Beste (neben der nächtlichen Illumination): Party ist hier nicht nur am Wochenende, sondern rund um die Uhr.
Hoffentlich finden Sie den Rest der Woche auch zum Piepen. Am Montag ist Ann-Kathrin Hipp im Anflug. Bis nächste Woche