Böllerverbot: Der Druck wächst

Wie zum Beweis sah sich auch diesmal die Landespolitik nicht in der Lage, der gesetzlosen Böllerei zu Silvester die Lunte zu ziehen, mit absehbarem Ergebnis (Details weiter unten). Aber der politische Druck wächst, Privatfeuerwerk in Teilen der Innenstadt zu verbieten und Verstöße konsequenter zu ahnden. Die Senatskanzlei kann ihre bisherige Knallfrosch-Haltung jedenfalls knicken – im vergangen Jahr bekam eine Bürgerin, in deren Haus Balkone gezielt beschossen wurden, auf ihre Beschwerde hin vom Roten Rathaus diese stolze Antwort:

Den Vergleich mit anderen europäischen Metropolen braucht Berlin bezüglich des Silvesterfeuerwerks nicht zu fürchten. Denn auch hier zeigt sich, dass Berlin als tolerante und weltoffene Stadt den Bürgerinnen und Bürgern sowie den feiernden Gästen zutraut, gewissenhaft und gebrauchsgerecht mit Feuerwerk umzugehen.“

Checkpoint-Tipp: Bitte ausschneiden und jeweils am Tag nach Silvester mit ein paar Bildern von Verletzten und Brandstellen sowie der offiziellen Statistikvergleichen – aber bitte dabei tolerant und weltoffen bleiben!