Wie die Verwaltung auch nicht besser wird
Der „Abschlussbericht der Steuerungsgruppe zur Verbesserung der gesamtstädtischen Verwaltungssteuerung“ (gestern vorgestellt) dürfte schon bald „Alt“-Papier sein: Die Vorschläge der Kommission, die nach dem früheren Vorstandsmitglied der Arbeitsagentur benannt ist, sind einerseits eine Binsensammlung („Personalgewinnung modernisieren“), andererseits wenig verfahrensnah („Ideen-Hackathons“ und „Change Pitches“ sollen es richten), manches ist schlicht zu schlicht (z.B. beim Denkmalschutz). Quintessenz: „Es mangelt in Berlin nicht an guten Ideen, sondern an der Umsetzung.“ Deswegen werden ja auch Steuerungsgruppen ohne Kompetenzen gegründet. „Die Verwaltung arbeitet überraschungsfrei“, sagte Heinrich Alt bei der Präsentation – das gilt auch für seine Kommission.