Berlin doppelt so musikalisch wie der Bundesdurchschnitt

38 Prozent der Berlinerinnen und Berliner singen, spielen ein Instrument oder machen digital Musik, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung zeigt. Von Lorenz Maroldt und Jessica Gummersbach.

Berlin doppelt so musikalisch wie der Bundesdurchschnitt
Foto: imago images / imagebroker

Eine echte Sensation hat der Landesmusikrat zu verkünden: Laut einer brandaktuellen Studie des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung geben 38 % der Berlinerinnen und Berliner an, zumindest gelegentlich zu singen, ein Instrument zu spielen oder digital Musik zu machen. Damit machen in unserer Stadt doppelt so viele Menschen Musik wie im Bundesdurchschnitt. Laut IKTf deckt sich dieses Ergebnis mit der überdurchschnittlich breiten Nachfrage nach Konzertbesuchen. Berlin, wie es singt und kracht!

Warum das so ist, was es für unsere Stadtgesellschaft bedeutet und wie noch viel mehr Menschen Teil dieser zweitgrößten zivilgesellschaftlichen Bewegung nach dem Sport werden können, wird der Landesmusikrat am 18. Februar um 11 Uhr im Kabarett-Theater der Stachelschweine diskutieren, u. a. mit Ullrich Fichtner vom „Spiegel“, Autor des Buchs „Die Macht der Musik“. Es wird der Auftakt zum ereignisreichen „Jahr der Amateurmusik“, zu hören sein werden „Balkan Sounds“, und auch der Checkpoint macht mit – wie und in welcher Rolle, erfahren Sie hier. Wenn Sie dabei sein wollen, können Sie sich hier unter diesem Link anmelden.